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Meisterschaft vertagt: Brucker Handballer kassieren Heim-Niederlage gegen Horkheim

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Die Entscheidung um die Meisterschaft in der 3. Handball-Bundesliga ist zwar vertagt. Die Panther basteln aber dennoch weiter an ihrem Traum von der 2. Bundesliga. Erste Erfolge bei der Sponsorensuche wurden nun vermeldet: Drei neue Geldgeber haben sich bereits gefunden.

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Fürstenfeldbruck - Neben einer Versicherungsvertretung aus Moorenweis und einem Immobilienunternehmen wird künftig auch ein großer Müllentsorger bei den Brucker TuS-Handballern werben. Das gab Heiko Sasgen von der Projektgruppe 2. Liga bei einem Sponsoren-Event nach der 29:32 (18:17)-Niederlage der Panther gegen Horkheim bekannt. „Auch die Trikotkampagne geht durch die Decke“, berichtete Sasgen weiter. Gegen einen Betrag von mindestens 100 Euro können sich insgesamt 250 Menschen oder Vereine ihren Namen klein auf das künftige Trikot drucken lassen. 

Zuschauer feierten ihre Spieler trotz Niederlage

Zuletzt konnten die Panther bereits 225 Teilnehmer verzeichnen. Nur noch wenige Plätze sind damit auf dem Trikot frei. Trotz allem sagt Sasgen aber auch: „Es geht in die Crunchtime. Wir brauchen bis 31. März noch möglichst viele neue Sponsoren.“ Bis dahin müssen die Panther dem Deutschen Handballbund nämlich nachweisen, dass sie einen Aufstieg in die 2. Bundesliga wirtschaftlich stemmen können. Eine geforderte Bürgschaft hat der Verein laut Abteilungsleiter Michael Schneck bereits hinterlegt. Und auch sonst wird nichts dem Zufall überlassen: Für die weiteren Unterlagen wird der TuS sich die Hilfe eines Steuerberaters holen.Sportlich haben die Panther gegen Angstgegner Horkheim einen Dämpfer kassiert. Wie schon im Hinspiel unterlagen die Brucker gegen die Truppe aus dem Heilbronner Stadtteil. Zu viele Fehler monierte Coach Martin Wild nach dem Spiel. Außerdem wuchs Horkheims Torhüter Yannick Hölzl über sich hinaus und parierte zahlreiche Pantherwürfe. Allzu lang hielt die Enttäuschung über die Pleite aber nicht an – dank der knapp 1.000 Zuschauer im einmal mehr restlos ausverkauften Pantherkäfig. Die feierten ihre Spieler nämlich trotz der Niederlage – der ersten nach sage und schreibe 14 Siegen in Folge – minutenlang mit stehenden Ovationen. „Dadurch hat sich die Enttäuschung schnell in Trotz und Vorfreude auf das nächste Spiel gewandelt“, sagt Wild. 

Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten am nächsten Wochenende

Am kommenden Wochenende können die Panther die Meisterschaft und den damit verbundenen Einzug in die Aufstiegsrelegation nun endgültig klar machen. Die Niederlage gegen Horkheim hat an der Ausgangslage für das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Pfullingen dabei nicht viel verändert. Statt einer Niederlage mit maximal einem Tor Unterschied benötigen sie nun mindestens ein Remis zum Titel. Da im Handball derart knappe Ergebnisse aber ohnehin nicht planbar sind, werden die Panther am Samstag auf Sieg spielen. Wild kündigte jedenfalls bereits an: „Wir schlagen Pfullingen und dann reißen wir die Bude hier ab.“

Andreas Daschner

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