SC Oberweikertshofen behielt im zweiten Heimspiel der Saison vor 170 Zuschauern mit 2:1 Toren die Oberhand über den Landesliga-Zweiten FC Gundelfingen

Im fünften Anlauf endlich der ersehnte Sieg 

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 Oberweikertshofens Abwehrspieler Assad Nouhoum (li.) avancierte gegen Gundelfingen zum besten Spieler auf dem Platz

Oberweikertshofen –   Es geht doch! Im fünften Anlauf hatte der SC Oberweikertshofen endlich das gute Ende für sich. Im zweiten Heimspiel der Saison behielt die Elf von Trainer Stefan Tutschka am achten August vor 170 Zuschauern mit 2:1-Toren über den Landesliga-Zweiten FC Gundelfingen die Oberhand. Manager Uli Bergmann war sichtlich anzusehen, wie ihm innerlich ein zentnerschwerer Stein vom Herzen fiel. Mit dem ersten Saisondreier dürfte erst mal wieder ein wenig Ruhe in den Dorfverein einkehren, nachdem es nach drei Unentschieden und einer Niederlage schon mächtig hinter der Kulissen rumorte.

  „Meine Mannschaft hat die Antwort auf dem Platz gegeben“, sagte Trainer Tutschka nach dem Schlusspfiff. „In der Summe der 90 Minuten haben wir gegen einen der Liga-Favoriten verdient gewonnen. Letztlich gab der unbedingte Siegeswille den Ausschlag. Meine Mannschaft hat sich gegenüber den letzten Spielen gesteigert, ist aber erst bei 70 Prozent angekommen. Bester Spieler auf dem Platz war für mich Assad Nouhoum.“ Bei brütender Hitze lieferte die Tutschka-Elf im Waldstadion nicht nur wegen des Erfolgserlebnisses die bisher beste Saisonleistung ab. Von Beginn an ging der SCO ein hohes Tempo und beeindruckte damit die Gäste. Fast wäre die Rechnung der Gastgeber auf eine schnelle Führung aufgegangen, doch dem Treffer von Mario Maric verweigerte der Unparteiische Philipp Eisenmann (FC Bayern) wegen Abseits die Anerkennung. Als dann Patric Lemmer auf und davonzog, den Gundelfinger Torwart überlief, hatte der Oberweikertshofener Anhang den Torschrei bereits auf den Lippen. Aus spitzem Winkel war Lemmers Schuss zu schwach, so dass FC-Kapitän Rene Schröder den Ball von der Linie kratzen konnte. In der Schlussphase des ersten Durchgangs kamen die Gäste stärker auf. Das 0:1 durch Philip Schmid kurz vor der Pause stellte den Spielverlauf allerdings ein wenig auf den Kopf. Die passende Antwort gab der SCO neun Minuten nach dem Wiederanpfiff. Nach zwei Eckstößen in Folge schraubte sich eine Traube von SCO-Spielern im gegnerischen Strafraum in die Höhe. Mitten drin Marius Kefer, der mit seinem wuchtigen Kopfball dem Gundelfinger Schlussmann keine Chance ließ. 14 Minuten später kannte dann der Jubel kein Ende, als Maximilian Merwald einen flachen Freistoß in Höhe der Eckfahne scharf hereindrosch und der Ball an Freund und Feind den Weg zum 2:1 für den SCO ins Tor fand. In der Schlussoffensive der Gäste hatte die SCO-Abwehr Schwerstarbeit zu verrichten. Dabei wuchs vor allem Assad Nouhoum, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder mitspielte, über sich hinaus. Auch zu zehnt, als Merwald nach wiederholten Foulspiel sechs Minuten vor Schluss die Gelb-Rote Karte sah, ließ sich der SCO den ersten Saisonsieg nicht mehr wegschnappen. 

Dieter Metzler

 

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