Es ist geschafft

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Nach dem Spiel in Olching überreichte Spielleiter Bernd Reiser aus Mammendorf (2. v. li.) der Elf aus Oberweikertshofen Meisterpokal und Urkunde und gratulierte zum Aufstieg in die Kreisliga.

Oberweikertshofen – Jubel beim SC Oberweikertshofen: Nachdem die erste Mannschaft drei Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt in der Landesliga Südwest feiern konnte und gar das ausgegebene Saisonziel, einen einstelligen Tabellenplatz, mit dem neunten Tabellenplatz schaffte, konnte auch die zweite Garnitur des SCO, die Kreisklassen-Elf von Trainer Jürgen Schamberger, einen Spieltag vor dem Saisonende mit einem 4:1-Sieg beim SC Olching II Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Kreisliga feiern.

Erst vor zwei Jahren war der SCO II mit Trainer Armin Nuscheler aus der A-Klasse in die Kreisklasse aufgestiegen. Im ersten Jahr gelang der Aufstieg noch nicht, vielleicht auch, weil gleich drei Trainer jeweils nur kurzfristig die Elf trainierten. Zunächst übernahm Thomas Rummelsberger die „Truppe“, dann im Oktober sprang Peter Hainzinger ein, und in der Rückrunde stellte sich der von Grünwald nach Oberweikertshofen gewechselte Sebastian Schuff zur Verfügung, der für die erste Mannschaft noch gesperrt war, weil ihm Grünwald die Freigabe verweigert hatte. 

Im zweiten Jahr Kreisklasse legte die Mannschaft aber unter Trainer Jürgen Schamberger von Beginn an eine beeindruckende Serie hin. Obwohl unter Schamberger die Spiele vom Ergebnis her zunächst noch nicht so wirklich überzeugend ausfielen, musste sich die Mannschaft aber erstmals am 15. Spieltag geschlagen geben. Beim ersten Spiel nach der Winterpause verlor der SCO II beim stärksten Mitkonkurrenten um die Meisterschaft, dem SV Mammendorf, mit 0:2-Toren. 

Gleich drei Spieltage später kassierte die Schamberger-Elf in Herrsching die nächste Pleite. Doch dabei sollte es bis zum vorletzten Spieltag bleiben. Erst als die Meisterschaft geschafft war, musste die Mannschaft um Kapitän Florian Riedmair gegen die TV Stockdorf am letzten Spieltag die dritte Niederlage hinnehmen. Da steckte der gesamten Mannschaft die ausgiebige Meisterschaftsfeier wohl noch in den Knochen. Großen Anteil am Erfolg hat zweifellos Sebastian Heiß, die Leihgabe aus der Landesliga-Elf, der zur Meisterschaft 18 Treffer beisteuerte. Neunmal traf Christoph Hainzinger und je fünfmal waren Jonathan Reidel und Patrick Lapper erfolgreich. Im Mittelfeld zog Kapitän Florian Riedmair die Fäden. Er war an vielen Treffern als exzellenter Vorlagengeber beteiligt. 

Als Paradestück bezeichnete SCO-Manager Uli Bergmann aber die Abwehr, die in 25 Spielen nur 23 Gegentore zuließ. Auch in Olching ließ die Schamberger-Elf beim 4:1-Sieg nur ein Gegentor zu. Torwart Matthias Rummelsberger, der in gewohnt guter Manier den bereits urlaubenden Matthias Niedermair vertrat, sorgte dafür, dass Olching ohne Chance blieb. Im entscheidenden Spiel bereitete Kapitän Riedmair das frühe 1:0 durch Heiß vor (3. Minute). Zuvor hatte Rummelsberger sein ganzes Können unter Beweis gestellt und im Duell der beiden SCO-Vereine mit dem gleichen Kürzel einen Rückstand verhindert. 

Nachdem Olchings Bezirksliga-Reserve durch Alexander Füll dann aber doch der Ausgleich gelang, brachte Patrick Lapper die Landesliga-Reserve erst nach einer knappen Stunde auf die Siegerstraße. Heiß mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel sowie Jonathan Reidel sorgten schließlich dafür, dass die Mannschaft anschließend eine spontane Feier organisierte.

Dieter Metzler

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