SC Olching gewann erstmals die Zugspitz-Futsalkrone

SC Olching trumpft in der Halle auf

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Der SC Olching gewinnt erstmals die Futsal-Meisterschaft der Zugspitzgruppe (v. li. hinten): Betreuer Werner Paal, Leon Brückner, Christian Paula, Tobias Schöler, Ender Dag, Peter Held, Kreisspielleiter Heinz Eckl, Lotto-Bayern-Vertreter Bernhard Nar; (v. li.): Moritz Blankenhorn, Andreas Bartl, Sascha Polecki, Bernhard Dehmel, Max Lutter und Spielleiter Bernd Reiser.

Olching - Der SC Olching gewann erstmals die Zugspitz-Futsalkrone. In einem spannenden Finale bezwang der Bezirksligist den großen Favoriten und Titelverteidiger FC Deisenhofen im Sechsmeter-Schießen mit 6:4, nachdem es nach regulärem Spielende 2:2 stand. Beide Mannschaften lösten mit der Finalteilnahme automatisch das Ticket zur Oberbayerischen Hallenmeisterschaft, die am 16. Januar in Manching ausgetragen wird. Der zweiten Landkreisteilnehmer, der SC Mammendorf, hatte einen ganz schlechten Tag erwischt und schied bereits in der Gruppenphase aus.  

Olching kam gegen den FC Penzing im Auftaktspiel überhaupt nicht damit zurecht, das sich Penzings Torwart immer wieder aktiv ins Spiel einschaltete und weite Ausflüge ins Feld unternahm. Erst kurz vor Schluss gelangen dem SCO die beiden Treffer zum 2:0-Sieg. Wesentlich besser lief der Ball in den Reihen der Olchinger im zweiten Spiel gegen Ohlstadt, wenngleich auch diese Begegnung nur mit einem 2:0-Sieg endete. Im letzten Vorrundenspiel gab es eine Wiederholung der letztjährigen Finalpaarung. Obwohl sowohl Olching als auch Deisenhofen das Halbfinalticket bereits gelöst hatten, lieferten sich die beiden Mannschaften eine packende Begegnung, die Olching am Ende unglücklich mit 1:2 verlor. In der zweiten Vorrundengruppe avancierte Jahn Landsberg zum Überraschungsteam des Turniers. Das bekam als erstes der SV Mammendorf zu spüren. Der SVM versuchte mit einer defensiven Einstellung den Gegner nervös zu machen. Die Taktik hatte Mammendorf zwei Wochen zuvor den Turniersieg der Spielgruppe Nord beschert. Nach fünf Minuten ging Landsberg in Führung, und am Ende hieß es 0:3 aus Mammendorfer Sicht. Auch im zweiten Gruppenspiel setzte Mammendorf seine Bollwerktaktik fort. Nach acht Minuten hatte auch der Vorjahresdritte aus Penzberg den Bann gebrochen und schaffte die Führung. Auch diese Begegnung endete für die Mammendorfer mit einem enttäuschenden 0:3.

Im letzten Vorrundenspiel blieb die Mannschaft von SVM-Trainer Niko Nausch seiner Linie treu. Geretsried konnte das Bollwerk zwar nicht knacken, aber auch Mammendorf gelang kein Treffer. Am Ende trennte man sich 0:0. So schied der SVM ohne ein einziges Tor erzielt zu haben aus und wurde am Ende Siebter. Im ersten Halbfinale setzte sich der Vorjahressieger aus Deisenhofen erst in der Schlussphase der Begegnung durch. In einer hart geführten Partie ging Penzberg in Führung, aber nach dem Ausgleich zog Deisenhofen drehte der FCD mächtig auf und zog mit einem 6:1 ins Finale ein. Der SC Olching geriet im zweiten Halbfinale gegen Landsberg in Rückstand, glich aus und ging in Führung, die die Mannschaft von Spielertrainer Peter Held jedoch nicht bis ins Ziel retten konnte. Nach dem 2:2-Endstand hatte Olching die besseren Nerven und gewann das Sechsmeter-Schießen mit 6:5. Im Finale, einer Wiederholung des vergangenen Jahres, führte der Favorit aus Deisenhofen mit 2:0. Kurz vor dem 0:2 hatte Olching gleich zweimal den Ausgleich vergeben. Doch die Mannschaft gab sich nicht auf und glich zum 2:2 aus. Erneut musste ein Sechsmeter-Schießen entscheiden. Die erprobten Olchinger behielten die Nerven und siegten mit 6:4. Am Ende durfte Olching den 250 Euro-Scheck von Lotto-Bayern sowie 50 Euro von Spielleiter Bernd Reiser und einen Ball sowie einen 100 Liter Bier-Gutschein der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg in Empfang nehmen. Alle anderen teilnehmenden Mannschaften erhielten 50 Euro, 50 Liter Bier und einen Bundesliga-Wettspielball.

Dieter Metzler

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