212 Teilnehmer aus 13 Nationen segelten acht Wettfahrten auf dem Ammersee – Fürstenfeldbruckerin neue Internationale Deutsche Jüngstenmeisterin 

Daniela Bartelheimer gewinnt Deutsche Opti-Meisterschaft 

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Die Fürstenfeldbruckerin Daniela Bartelheimer - Segelclub Inning/Ammersee ist neue Internationale Deutsche Jüngstenmeisterin im Optimist-Dinghy.

Fürstenfeldbruck/Utting – Daniela Bartelheimer (Segelclub Inning/Ammersee) ist neue Internationale Deutsche Jüngstenmeisterin im Optimist-Dinghy. Die 13-Jährige aus Fürstenfeldbruck setzte sich im Feld der 212 Teilnehmer aus 13 Nationen (darunter Indien, Kanada und Tansania) mit elf Punkten klar durch. Vizemeister wurde Cecimo Zahn vom Düsseldorfer Yacht-Club vor dem punktgleichen Slowenen Klemen Semelbauer (beide 20 Punkte). Die Plätze vier und fünf belegten der Franzose Tristan Thomas (Int. Deutscher Meister 2013) und Rok Verderber, ebenfalls aus Slowenien (jeweils 22 Punkte). Acht Wettfahrten bei idealen Bedingungen wurden gesegelt: mit drei bis sechs Windstärken gab der Ammersee seine beste Visitenkarte ab.

 

Die Fürstenfeldbruckerin Daniela Bartelheimer.  

Daniela Bartelheimer (Segelclub Inning/Ammersee) ist neue Internationale Deutsche Jüngstenmeisterin im Optimist-Dinghy. Die 13-Jährige aus Fürstenfeldbruck setzte sich im Feld der 212 Teilnehmer aus 13 Nationen (darunter Indien, Kanada und Tansania) mit elf Punkten klar durch. Vizemeister wurde Cecimo Zahn vom Düsseldorfer Yacht-Club vor dem punktgleichen Slowenen Klemen Semelbauer (beide 20 Punkte). Die Plätze vier und fünf belegten der Franzose Tristan Thomas (Int. Deutscher Meister 2013) und Rok Verderber, ebenfalls aus Slowenien (jeweils 22 Punkte). Acht Wettfahrten bei idealen Bedingungen wurden gesegelt: mit drei bis sechs Windstärken gab der Ammersee seine beste Visitenkarte ab.

Daniela Bartelheimer sahnte gleich mehrere Preise ab. Neben dem Meistertitel war sie bestes Mädchen und beste deutsche Teilnehmerin. Fünf erste Plätze brachte sie souverän ins Ziel, dazu einen zweiten Platz. Einen 17. Platz konnte sie streichen – und wurde so mit neun Punkten Vorsprung klar Deutsche Jüngstenmeisterin 2015. Der Erfolg kam nicht von ungefähr: „Ich mag starken Wind“, sagte die 13-jährige aus Fürstenfeldbruck, aktuell Sechste der deutschen Optimisten-Rangliste.

Der Ranglistenerste Valentin Müller aus Tutzing (Bayerischer Yacht-Club) kam nur auf Rang acht. „Ich bin nicht so gut in den Rhythmus reingekommen“, sagte der Top-Favorit über die ersten Tage. „Ja, ich bin schon ein bisschen enttäuscht“, gab der 13-Jährige zu. „Aber der Fokus lag nicht so auf der Deutschen, sondern auf der WM.“ Die wird in der zweiten Augusthälfte stattfinden. Vorjahres-Vizemeister Roko Mohr (Plauer WSV) musste sich mit Rang neun zufrieden geben.

Deutscher U13-Meister wurde Kristian Lenkmann vom Bayerischen Yacht-Club, der insgesamt auf Rang 25 segelte. „Du musst einfach gut starten“, sagte der 12-jährige, der seit einigen Jahren in München lebt. Dass beide Meistertitel in Bayern blieben, freute auch den neuen Landestrainer Michael Fellmann. Vier der besten sechs in der U13-Wertung kommen aus dem weißblauen Landesverband. „Das zeigt, dass wir mit unseren Trainingslagern und -inhalten auf dem richtigen Weg sind.“ Insbesondere die Wettkampfvorbereitung auf dem Ammersee habe sich bewährt. Ein „sehr gutes Miteinander“ habe er in der Regattawoche zwischen Seglern, Eltern, Betreuern und den Verantwortlichen des Augsburger Segler-Club, der mit rund 50 ehrenamtlichen Helfern engagiert war, beobachtet. „Rund und reibungslos“ habe von der Campingwiese bis zum Ein- und Auswassern alles funktioniert.

Acht Wettfahrten wurden an den ersten drei Tagen der Meisterschaft gesegelt. Mit drei bis sechs Beaufort bot der Ammersee allerbeste Segelbedingungen – und an fast allen Tagen lachte auch die Sonne. Nur am Mittwoch mussten die Segler ein paar Regenschauer abwettern. Der Donnerstag wurde mit Warten auf Wind an Land verbracht. Für den letzten Tag setzte man dann auf den Schönwetter-Südwind am frühen Morgen. Doch an diesem Freitag (31.7.15) hatte sich das frühe Aufstehen nicht gelohnt. Wettfahrtleiter Dr. Stefan Dömök startete zwar um acht Uhr ein Rennen. Doch schon kurz nach dem Start war der Südwind nur noch in Seemitte, auf der rechten Seite der Bahn standen die Optimisten schon. Das Rennen wurde daher abgebrochen. Um neun Uhr schickte die Wettfahrtleitung alle wieder an Land. Ein Nordostwind, der sich mittags aufbaute, hatte immer wieder windarme Streifen. Nervös schauten Segler, Betreuer und auch die Wettfahrtleitung auf den See – doch gleichmäßiger, regattatauglicher Wind kam nicht auf. Um 13.30 Uhr wurde das Warten abgebrochen.

vg

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