Handball 3. Liga

Nach Sieg gegen Kornwestheim stehen Panthers ohne Linkshänder da

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Das erste Endspiel um die Meisterschaft in der 3. Liga Süd wartet am kommenden Samstag auf die Panther. Dann kommt der Tabellendritte Dansenberg in die Wittelsbacher Halle.

Fürstenfeldbruck – Gegen Kornwestheim feierten die Brucker TuS-Handballer beim 33:31 (16:16)-Erfolg eine gelungene Generalprobe mit bitterem Beigeschmack.

Teammanager Marco Müller fragte nach der Partie schon einmal herum, wer denn Linkshänder sei. Galgenhumor. Denn gleichzeitig stützte er Benedikt Hack auf dem Weg in die Kabine. Hack ist einer von drei Linkshändern im Pantherkader. Zwei davon waren bereits im Lazarett. Nun gesellte sich auch noch der Flügelstürmer dazu.

Mit Knie nach innen weggeknickt

Nach einem sehenswerten Sprungwurf, den Hack mit dem Treffer zum 5:4 abschloss, war das Unglück passiert. Der Youngster landete hart auf dem Hallenboden und blieb mit großen Schmerzen liegen. Nach dem Spiel klärte er auf: „Bei der Landung bin ich mit dem Knie nach innen weggeknickt.“ Die Folgen sind noch nicht absehbar. Die Folgen: Das vordere Kreuzband und der Außenmeniskus sind gerissen, die Saison ist für Hack damit beendet.

Improvisieren ist angesagt

Nachdem bereits Alexander Leindl mit einer Bänderverletzung in der Schulter ausfällt, stehen TuS-Coach Martin Wild damit keine Linkshänder mehr zur Verfügung. Der dritte im Bunde, Maximilian Horner, hat heuer noch kein Spiel bestritten und befindet sich nach einem Kreuzbandriss im Wiederaufbau. „Wir werden bei ihm nichts überstürzen“, sagt Wild. Das heißt, dass die Panther in den kommenden Partien auf der Linkshänderposition das tun müssen, was sie in der Vergangenheit schon immer gut konnten: improvisieren.

Nicht überragend aber routiniert

Gegen Kornwestheim ließ sich die Mannschaft den Schock der Verletzung und das Fehlen eines Linkshänders jedenfalls nicht anmerken. Mit einer zwar nicht überragenden, aber doch sehr routinierten Leistung fuhren die Hausherren vor 900 Zuschauern den Sieg nach Hause und sorgten dafür, dass an diesem Abend gleich drei Jubiläen gefeiert werden konnten: das 150. Spiel von Torhüter Michael Luderschmid im Pantherdress, die 175. Partie von Kreisläufer Julian Praus für den TuS und erstmals zehn Siege in Folge in der 3. Liga.

Gäste waren erwartet schwere Gegner

Dass die Brucker dabei im Abschluss etwas zu fahrlässig waren und speziell vor der Pause auch zu viele Gegenstöße zuließen, war Wild letztlich egal. Schließlich seien die Gäste der erwartet schwere Gegner gewesen, der Wild auch noch mit einer Abwehrvariante überraschte, der er so nicht erwartet hatte. Kornwestheim hätte clever den Spielfluss der Panther gestört, die jedoch Moral bewiesen hätten. Wild: „Meine Jungs haben keine Lust auf eine Niederlage.

Daschner

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