Fürstenfeldbrucker Wasserballer haben ihren Saisonauftakt verloren

Pokal-Aus trotz guter Leistung

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Trotz Niederlage in Pforzheim blicken die Wasserballer FFB auf eine ansprechende Leistung zurück.

Fürstenfeldbruck - Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer haben ihren Saisonauftakt verloren. Am Samstagabend unterlag das Team von Trainer Clemens Satzger dem Favoriten 1. BSC Pforzheim mit 8:14 (2:3; 2:5; 4:2; 0:4) Toren. Durch die Niederlage gegen den Zweitligisten sind die Brucker aus dem Süddeutschen Pokal ausgeschieden. Trotz des verlorenen Spiels ist Satzger zufrieden. „Der Leistungsunterschied zwischen Oberliga und 2. Liga ist im Normalfall enorm. Wir haben heute aber lange gut mit- und auch dagegen gehalten“, analysiert der gebürtige Moorenweiser.

 Dabei erwischten die Brucker einen denkbar schlechten Start, lagen nach vier Minuten bereits mit 0:3 zurück. In der Offensive fehlte die nötige Arbeit um Torchancen herauszuspielen, in der Abwehr bisweilen die absolute Aufmerksamkeit. So nutzte Satzger eine kurze Unterbrechung, um seine Mannschaft nochmals einzuschwören. Mit Erfolg. Denn bis zur ersten Viertelpause verkürzten die Brucker auf 2:3. Insbesondere Center Günter Knall sorgte nach seiner Einwechslung für Unruhe in Pforzheims Defensive. Doch so gut sich die Gastgeber wieder herangearbeitet hatten, so schnell gerieten sie wieder in Rückstand. Innerhalb von drei Minuten stellte der Zweitligist im zweiten Viertel von 2:3 auf 2:6 aus Wasserratten-Sicht. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 8:4 Toren. „Wir haben im zweiten Viertel zu viele Konter kassiert, da müssen wir einfach besser aufpassen“, sagt Satzger. Das gelang im dritten Spielabschnitt. Die Brucker konnten den Rückstand bis auf zwei Tore verkürzen – ehe das letzte Viertel mit 0:4-Treffern verloren wurde. „Wir waren nach dem dritten Viertel wieder zurück im Spiel. Aber dann wollte es jeder entscheiden, anstatt ruhig und besonnen unser Spiel weiterzuführen.

Dabei sind dann immer wieder leichte Fehler passiert, die direkt zu Kontern geführt haben. Sowas wird halt von einem Zweitligisten dann eiskalt ausgenutzt“, so der 32-Jährige Wasserratten Trainer. So verloren die Brucker letztlich verdient – aber zu hoch – mit 8:14. „Wir haben eine junge Mannschaft, die gerade dabei ist, sich spielerisch nach vorne zu entwickeln. An den leichten Fehlern müssen wir noch Arbeiten, das hat man am Samstag gesehen. Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, gegen ein höherklassiges Team so gut mitzuhalten“, findet Wasserballwart Christian Bews. Ein Sonderlob von Trainer Satzger erhielt Daniel Müller. Der Jugendspieler sei „sehr aufmerksam und präsent“ gewesen und werde „im Spielaufbau immer mehr zu einem tragenden Spieler.“

 Die nächste Chance zur Weiterentwicklung bietet sich den Wasserballern bereits am Mittwoch. Dann wartet in Ingolstadt das Oberliga-Debüt. „Ingolstadt ist ganz schwer einzuschätzen. Zwar haben wir dort in den vergangenen Jahren eigentlich immer gewonnen, aber es scheint einige Veränderungen in der Mannschaft gegeben zu haben“, so Bews. Durch den großen Industriestandort kommen immer mal wieder Arbeitnehmer nach Ingolstadt, die Wasserball spielen.

„Dieses Jahr sind das vier Spanier, die wir noch nicht kennen und mit Thomas Birkner ein Mann mit Zweitliga-Erfahrung“, weiß Wasserratten-Vizepräsident Thorsten Schulz. Die bisherigen Ergebnisse der Oberbayern lassen aufhorchen. Im Süddeutschen Pokal unterlagen die Ingolstädter der ersten Mannschaft der Stadtwerke München mit nur fünf Treffern, in der Oberliga bezwangen sie bereits den SV Augsburg. „Das Ziel muss trotzdem ein Sieg sein, ohne Wenn und Aber“, fordert Satzger. SVFW: Steinbach, Müller (1), Hillmeier, Knall (1), Peters, Satzger (2), Tomac, Heusmann, Sandor, Kautz (1), Bews (1), Gattinger (1), Mesbah (1); Coaching: Thorsten Schulz.

Fabian Kautz

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