Nur 88 Sportler/innen nahmen an den Wettkämpfen teil

Ungewisse Zukunft: Puchheimer Cross

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Rasanter Cross-Sport mit ungewisser Zukunft (von links): die Partenkirchnerin Leonie Ostler und die drei Puchheimer Michael Stettner, Ayanle Abhdullahi Nuur und Andreas Schapers.

Puchheim - Des einen Freud', des anderen Leid, heißt ein altes Sprichwort. Es wurde am Wochenende in der Landkreis-Laufszene zur bitteren Realität. Während sich die Verantwortlichen des TSV Olching am Samstag über 350 Teilnehmer an ihrem Jubiläumslauf freuten, sah man am anderntags in Puchheim bei der dortigen Cross-Veranstaltung einige lange Gesichter: Nur 88 Sportlerinnen und Sportler nahmen an den Wettkämpfen teil. Nicht zuletzt, weil einige Stammgäste den Olchinger Termin bevorzugt hatten. Die Puchheimer Wettkämpfe waren dennoch hochklassig.

 

 Des einen Freud', des anderen Leid, heißt ein altes Sprichwort. Es wurde am Wochenende in der Landkreis-Laufszene zur bitteren Realität. Während sich die Verantwortlichen des TSV Olching am Samstag über 350 Teilnehmer an ihrem Jubiläumslauf freuten, sah man am anderntags in Puchheim bei der dortigen Cross-Veranstaltung einige lange Gesichter: Nur 88 Sportlerinnen und Sportler nahmen an den Wettkämpfen teil. Nicht zuletzt, weil einige Stammgäste den Olchinger Termin bevorzugt hatten. Die Puchheimer Wettkämpfe waren dennoch hochklassig.

Zum Beispiel wegen der DLV-Sprinthoffnung Laurin Walter (LG Stadtwerke München), der den Speedcross über 500 Meter in rasanten 1:16 Minuten und beeindruckender Manier gewann. Besonders freuten sich die Organisatoren vom FC Puchheim über den Sieg ihren OK-Chefin Claudia Metzger über 3000 Meter in 13:18 Minuten. Und über die tollen Leistungen ihrer Nachwuchskräfte Ayanle Abdullahi Nur, Michael Stettner, Andreas Schaper und Luca-Anna Liersch. Abdullahi Nur und Stettner gewannen ihre 3000-Meter-Rennen, Stettner zudem seinen Speedcross. Schaper und Liersch überzeugten durch starke Leistungen. Die aus der ganzen Region angereisten Gäste zeigten sich wieder begeistert ob der anspruchsvollen Strecke und der reibungslosen Organisation. 6000-Meter-Sieger Thomas Mittag meinte: „Dieser Parcours ist absolut meisterschaftswürdig.“ Ähnlich sieht dies der Bayerische Leichtathletikverband. Deswegen möchten sich die Puchheimer für die Bayerischen Cross-Titelkämpfe 2017 bewerben. Doch wie es mit ihrem Austragungsort, dem alten Ascheplatz auf dem Vereinsgelände, weiter geht, ist ungewiss. Die Stadt Puchheim will in Absprache mit dem Verein dort einen Kunstrasenplatz errichten. Den genauen Termin kennt beim FCP allerdings niemand, wie Vereinschef Willy Schäufler bestätigte. Ebenso wenig, wie das Gelände im Detail aussehen soll. Die Puchheimer Leichtathleten haben nun ein Problem: „Wenn wir die Meisterschaften austragen wollen, müssen wir im Frühjahr die Hand heben“, erklärt ihr Abteilungsleiter Christoph Friedrich. Das heißt: Spätestens im April muss er wissen, woran er ist.

 Horst Kramer

 

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