Freundin als Motivator

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Roman Hybler, die tschechische Nummer eins im Bundesliga-Team des BSV Playhouse Fürstenfeldbruck, gewann kürzlich den Ardennen-Cup 2013.

Fürstenfeldbruck – Zum zweiten Mal nach 2010 gewann Roman Hybler eines der größten Billardturniere in Europa, den „Ardennen-Cup“. An Pfingsten setzte sich der Bundesligaspieler des BSV Playhouse Fürstenfeldbruck in Luxemburg gegen eine starke Konkurrenz von 374 Teilnehmern erfolgreich durch.

„Ich bin überglücklich“, freute sich der Kreisstädter, „ein sehr erfolg-reiches Wochenende, eine super Stimmung. Ich danke vor allem meiner Freundin Yvonne Uhlmann, die mich als Motivator stets unterstützte.“

Trotz einiger Startschwierigkeiten in der Gruppenphase qualifizierte sich Hybler ohne Niederlage für das Finale der besten 64 am Pfingstsonntag. In der ersten Finalrunde kam Hybler nach einer deutlichen 4:1-Führung nochmals in Bedrängnis, profitierte dann aber von einem leichten Fehler seines Gegners und konnte schließlich die Partie mit 5:4 für sich entscheiden. In der Runde der letzten 32 Teilnehmer traf Hybler auf den Ungarn Honffy. Mit einem „lockeren“ 6:5-Erfolg nahm Hybler auch diese Hürde erfolgreich.

Im nächsten Spiel gegen den tschechischen Landsmann Houdek geriet Hybler 3:4 in Rückstand. Als er aber dann ein „An-Aus-Spiel“ zum 5:4 folgen ließ, wendete sich das Blatt zugunsten Hyblers. Der Tscheche machte im nächsten Spiel einen Fehler und Hybler zog mit einem 6:4-Sieg ins Viertelfinale ein.

Im Viertelfinale traf Hybler mit Dennis Waldecker auf keinen Geringeren als den Finalisten des vergangenen Jahres. Doch Hybler war nun richtig gut drauf und sein Gegner konnte ihn nie gefährden. Mit einem 6:1-Sieg zog Hybler ins Halbfinale ein. Auch im Halbfinale wartete mit Baumann ein weiterer Deutscher auf den Playhouse-Spieler aus Bruck.

Doch Hybler war nicht mehr zu stoppen. Mit einem 6:2 stürmte er ins Finale. Dort traf Hybler auf den Lokalmatador Marc Holtz aus Luxemburg. Anfangs überrollte Hybler seinen Gegner und zog auf 4:0 davon. Nach kleinen Stellungsfehlern kam Holtz auf 4:3 heran. Hybler ließ sich aber nicht aus der Bahn werfen an diesem Tag. Er eroberte sich das nächste Spiel wieder zurück. Bei eigenem Anstoß versenkte er in der letzten Partie des Turniers alle Kugeln fehlerfrei und ließ seinen Gegner nicht mehr an den Tisch zurückkommen.

Dieter Metzler

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