Familiäre Stimmung statt Massenveranstaltung

Siebter Rothschwaiger Waldlauf des TuS Fürstenfeldbruck

1 von 30
Gut gelaunt durch den Rothschwaiger Wald: die Schwestern Tanja (links) und Carina Förg.
2 von 30
3 von 30
4 von 30
5 von 30
6 von 30
7 von 30
8 von 30

Das späte Osterfest sorgt heuer für die Gedrängel im Wettkampf-Kalender der Laufszene. Sowohl davor als auch danach. Die neuen Organisatoren der Laufwettbewerbe des TuS Fürstenfeldbruck, Georg Piesch (57) und Uwe Pinner (56), hatten sich den ersten Mai-Sonntag als Termin für den siebten Rothschwaiger Familien- und Firmenlauf ausgeguckt, um den vorösterlichen Großveranstaltungen in Forstenried und Lohhof (zusammen 3.000 Teilnehmer) auszuweichen.

Fürstenfeldbruck – Stattdessen konkurrierte das TuS-Event nun mit dem Münchner-Kindl-Lauf (rund 800 Anmeldungen). Kein Problem für die Fans des Rothschwaiger Waldlaufs: „Ich laufe viel lieber bei kleinen Veranstaltungen als bei den großen Massenauftrieben“, bekannte zum Beispiel der Dritte des Halbmarathons, Mathias Schiebelsberger, der aus Friedberg angereist war und mit seinen 1:34:02 Stunden ganz zufrieden wirkte. Ebenso wie die vor ihm liegenden Dreikämpfer Thomas Fedinger (Tri Team FFB, 1:22:26) und der Brucker Robert Baumüller (1:32:22), der mit einem Augenzwinkern anmerkte: „Zwischendrin war es schon arg einsam.“ Ähnlich ging es den konditionsstarken Frauen, der Mammendorferin Natascha Höcker (1:56:13) und der Bruckerin Angela Radau (1:59:07), die sich im Ziel lachend in die Arme fielen. Verlaufen konnte sich freilich niemand: Zum einen wegen der zahlreichen Weg-Markierungen, zum anderen wegen der vielen freundlichen Helfer, darunter Silke Fahlenberg, Cordula Kick und Ralf Lau, die im Wald nicht nur Getränke und Bananen ausgaben, sondern auch für eine gelöste Stimmung unter den vorbei eilenden Aktiven sorgten. Zum Beispiel bei den Brucker Schwestern Tanja und Carina Förg, die nach 33:37 Minuten gemeinsam und gut gelaunt Vierte im Sechs-Kilometer-Bewerb wurden. 

Schnellste Mann: Henning Gelse - Schnellste Frau: Yvonne Arlt

Der schnellste Mann, Henning Gelse (TV Emmering), stand da schon unter der Dusche: Er war schon nach 23:15 Minuten wieder auf der Sportanlage des Viscardi-Gymnasiums eingetrudelt. Auf allen Distanzen waren ambitionierte Wettkampf-Aktive neben entspannten Hobbysportlern unterwegs. „Ich konnte immer überholen“, schmunzelte der Schnellste über zehn Kilometer, der Gilchinger Triathlet Florian Maerkel (35:55). Bei den Frauen hatte die Ski- und Schwimmexpertin Yvonne Arlt die Nase vorne (49:14). 

Größenordnung der Vorjahre

Zusammen mit den 24 Kindern, die zwei 400-Meter-Runden drehten, nahmen heuer rund 150 Lauffans am Rothschwaiger Waldlauf teil – in etwa die Größenordnung der Vorjahre. Piesch und Pinner zeigten sich sehr zufrieden: „Wir haben nur Positives von den Teilnehmern gehört“, erzählte Pinner. Besonders gut angekommen sei das Aufwärmprogramm für die Kids und die Erwachsenen, ergänzte Piesch. In einer nicht-repräsentative Vor-Ort-Umfrage des Kreisboten wurde ein weiterer Programmpunkt besonders oft genannt: das Kuchenbuffet der TuS-Konditorinnen. 

Horst Kramer

Auch interessant

Meistgelesen

Deutsche Meisterschaft: Silber für Piccolo-Boxerinnen Alina Popp und Johanna John
Deutsche Meisterschaft: Silber für Piccolo-Boxerinnen Alina Popp und Johanna John

Kommentare