Weichen standen auf Sieg

SC Oberweikertshofen meldet sich mit 6:1 Sieg gegen Penzberg zurück

Neuzugang Marwane Gobitaka feierte einen gelungenen Einstand beim SC Oberweikertshofen.
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SC Oberweikertshofen meldet sich mit 6:1 Sieg gegen Penzberg zurück

Mit einem Paukenschlag hat sich der SC Oberweikertshofen aus der Corona-Pause zurückgemeldet. Im Verfolgerduell gegen Penzberg spielte die Elf von Trainer Günter Bayer groß auf und siegte auch in dieser Höhe verdient mit 6:1 (3:0).

Am Ende war sogar der Übungsleiter baff: „Ich war vor dem Spiel schon skeptisch“, sagte Bayer nach dem grandiosen Auftritt seiner Elf. Dass seine Mannschaft vorne Tore schießen könne, habe er gewusst. Dass aber auch die Abwehr bombensicher stehen würde, war nach den durchaus häufigen Fehlern in der Vorbereitung nicht so zu erwarten.

Marwane Gobitaka kam vom FC Anadolu zum SC Oberweikertshofen

Aber in der Tat hatten die Penzberger gegen die SCO-Defensive nichts zu melden. Das einzige Tor der Gäste entsprang einem umstrittenen Strafstoß, ansonsten hatte SCO-Keeper Maximilian Knobling einen unerwartet ruhigen Nachmittag vor knapp 200 begeisterten Zuschauern im Weikertshofener Waldstadion. Die Weichen standen schon nach einer halben Stunde auf Sieg. Maximilian Schuch und Neuzugang Marwane Gobitaka hatten eine 2:0-Führung herausgeschossen. Überhaupt war Gobitaka, der während der Corona-Unterbrechung vom FC Anadolu zum SCO kam, ein Dreh- und Angelpunkt des starken Weikertshofener Kollektivs. Der 1,93 Meter große Togo-Deutsche holte auch den Freistoß heraus, der zum 3:0 durch Korbinian Wenig führte. Dabei ist der Stürmer, der in der Jugend schon ein Jahr beim SCO spielte, körperlich noch nicht komplett fit, wie Bayer und SCO-Manager Uli Bergmann unisono erklärten.

Weikertshofener blieben weiter auf dem dritten Tabellenplatz

Bis zu seiner Auswechslung war Gobitaka dennoch ein ständiger Unruheherd. Einen kurzen Schreckmoment erlebte Weikertshofens Präsident Sepp Kraut beim Anschlusstreffer der Penzberger: „Da dachte ich noch: Das ist noch nicht durch.“ Erinnerungen ans Hinspiel wurden wach, als der SCO einen 2:0-Vorsprung vergab. Doch dieses Mal ließ sich die Bayer-Elf die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Alexander Greif, Osman Yontar und der ebenfalls neu aus Dachau gekommene Enis Kavkazi machten alles klar. In der Tabelle bleiben die Weikertshofener zwar weiter auf dem dritten Tabellenplatz. Allerdings rücken sie Penzburg nun wieder auf die Tabelle und dürfen sich daher berechtigte Hoffnungen machen, noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Andreas Daschner 

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