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Sieg und Niederlage für die beiden Landkreisvertreter in der Bezirksliga Süd

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Von: Dieter Metzler

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Spielszene aus der Begegnung des SC Oberweikertshofen in Neuried.
Spielszene aus der Begegnung des SC Oberweikertshofen in Neuried. © Metzler

Landkreis Fürstenfeldbruck – So wird man Meister! Während der SC Oberweikertshofen mit einem 2:0-Auswärtssieg seine Tabellenführung sechs Spieltage vor dem Saisonende auf fünf Zähler ausbaute, erlitt der SC Unterpfaffenhofen beim TSV Großhadern mit der bitteren 1:2-Niederlage wieder einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt und muss weiter bangen.

TSV Neuried - SC Oberweikertshofen 0:2

Der Elf von SCO-Trainer Günter Bayer reichte eine durchschnittliche Leistung zum 2:0-Sieg bei dem in der unteren Tabellenzone angesiedelten TSV Neuried. Nachdem der ärgste Verfolger der Weikertshofener aus Denklingen erneut verlor, konnte Weikertshofen die Tabellenführung innerhalb von vier Tagen auf fünf Punkte ausbauen. „Das war der erste große Schritt für uns“, meinte Bayer nach dem Schlusspfiff in Neuried.

Nach gut 20 Minuten kam der SCO in Tritt, was prompt mit zwei Traumtoren belohnt wurde. Osman Yontar zog eine scharfe Flanke von der Torauslinie in den Neurieder Strafraum, die Kapitän Alexander „Ali“ Greif fast waagerecht in der Luft liegend mit Vehemenz im Neurieder Kasten versenkte. Der TSV-Keeper war bei dem Treffer machtlos. Das 2:0 glich fast dem ersten in der Entstehung. Diesmal schlug Maxi Schuch die Flanke von der Torauslinie in den Strafraum. Lukas Kopyciok überwand den Neurieder Schlussmann mit einem strammen Flachschuss. Der Treffer war zwar nicht ganz so schön, aber dafür umso wertvoller. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit schon auf 3:0 erhöhen, meinte Bayer. Die Chancen waren auch da. Doch der eingewechselte Kilian Lachmayr scheiterte am Neurieder Keeper.

TSV Großhadern – SC Unterpfaffenhofen 2:1

Die Upfer Buam wollten nach dem 4:1-Sieg unter der Woche in Pöcking am Samstag erfolgreich nachlegen. Das Vorhaben misslang allerdings, denn der SCU musste mit einer bitteren 1:2-Niederlage die Heimreise antreten. „Wir hätten bis zur Pause bereits mit 3:0 führen können“, trauerte SCU-Sportdirektor Jürgen Kapfer drei dicken Chancen nach. Marco Wirsching visierte den Pfosten an, und Tobias Harmatiuc rutschte gleich zweimal in aussichtsreicher Position knapp am Leder vorbei. „Uns fehlt einfach das Quäntchen Spielglück“ haderte auch SCU-Coach Simon mit den vergebenen Chancen.

In der Simon-Elf, in der ohnehin seit Wochen kaum noch ein Spieler nicht lädiert ist, beißt jeder auf die Zähne. Der Wille, die Klasse zu halten, ist spürbar in der Mannschaft. „Die Mannschaft ist so was von intakt“, meinte Kapfer, „ich bin überzeugt, die Jungs schaffen es. Sie haben es einfach verdient, in dieser Liga zu bleiben. So lange wir alles selbst noch in der Hand haben, so lange werden sie kämpfen.“

Upfer Buam gehen nach Wiederanpfiff in Führung

Gleich nach dem Wiederanpfiff gingen die Upfer Buam dann auch verdient in Führung. Der 42-jährige eingewechselte Martin Kastenberger, der sich nicht zu schade ist, auszuhelfen, bediente Wirsching, der den Großhaderner Keeper überlief und das 1:0 erzielte. Oldie Kastenberger traf auch zum 2:0, aber der Unparteiische entschied auf Abseits. „Das wäre Haderns Tod gewesen“, meinte Kapfer, während Trainer Simon die Richtigkeit der Entscheidung des Referees doch sehr bezweifelte.

Zwei Standards brachen schließlich dem SCU in der Schlussphase das Genick. Zwei Eckbälle flogen in den SCU-Strafraum und Khareem Zelmat sowie Raul Cosentino waren jeweils mit dem Kopf erfolgreich. „Wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt“, meinte Simon nach den 94 Minuten, als der Referee abpfiff.

Metzler

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