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SC Olching gewinnt Derby gegen SC Oberweikertshofen mit 4:0

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Von: Dieter Metzler

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SC Oberweikertshofen spielt beim SC Olching das Fußball-Derby
Es war das Fußballereignis des Wochenendes als sich Olching und Oberweikertshofen gegenüberstanden. © Dieter Metzler

Olching – Wenn im Fußball, am Ende sogar ein Derby, zur Nebensache wird, dann muss schon etwas Schwerwiegendes vorgefallen sein. Und so wurde das Landesliga-Derby zwischen dem SC Olching und dem SC Oberweikertshofen am vergangenen Samstag in der Schlussminute von der schweren Verletzung von Weikertshofens Abwehrspieler Fabian Friedl überschattet.

Die Begegnung war eigentlich schon zur Halbzeitpause mit der 3:0-Führung der Gastgeber im Olchinger Amperstadion entschieden, als ohne Einwirkung eines Gegenspielers Friedl so unglücklich auf die Schulter fiel, dass sie auskugelte. Da befürchtet werden musste, dass eventuell mehr kaputt sein könnte, wurde der Notarzt gerufen und Friedl nach notärztlicher Versorgung auf dem Platz ins Krankenhaus gebracht. Am Sonntag gabs dann bereits Entwarnung. Keine Bänder gerissen oder sonstige schwere Verletzung, sondern eben nur die Schulter ausgekugelt. In zehn Tagen sollte Friedl, laut Sportleiter Uli Bergmann wieder trainieren können.

So überragend die Elf von Olchings Trainer Martin Buch das Derby beherrschte, so schwach präsentierte sich erstmals der Aufsteiger aus Oberweikertshofen. Die Elf von Trainer Dominik Sammer konnte nicht einmal in den 90 Minuten an die Leistung der vergangenen drei Begegnungen anknüpfen. „Jetzt wissen wir, wo wir stehen“, meinte ein enttäuschter Weikertshofener Trainer, der der klaren Niederlage aber auch abgewinnt, dass es vielleicht der berühmte Schuss vor den Bug zur rechten Zeit gewesen sei.

Kerem Kavuk - dreifacher Torschütze

Überragend vor allem Olchings dreifacher Torschütze Kerem Kavuk. Der 20-jährige Stürmer legte bereits nach sieben Minuten den Grundstein für den Derby-Erfolg vor 450 Zuschauern im Olchinger Amperstadion, wo anschließend der SCO sein 100-jähriges Jubiläumsfest mit dem Vizepräsidenten des Bayerischen Fußballverbandes Robert Schraudner und dem Kreisvorsitzenden des Bayerischen Landesportverbandes Steffen Enzmann, mit einem Jahr Verspätung nachholte.

Die Gäste aus Weikertshofen hatten nicht ansatzweise in den ersten 45 Minuten dem Sturmlauf des SCO etwas entgegenzusetzen. Im zweiten Durchgang stemmte sich die Sammer-Elf vergeblich gegen die drohende Niederlage. Alle Hoffnungen zerstörte schließlich der eingewechselte Marco Ecker mit dem Treffer zum 4:0.
Metzler

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