Beim Internationalen HEAD Cool-Swimming Cup in Gersthofen waren auch die Wasserratten FFB vertreten 

Sieg für Carina Hengstenberger (13) beim Mammutwettkampf mit über 2 100 Starts

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Carina Hengstenberger  (Freistil).

Fürstenfeldbruck –  Carina Hengstenberger, Pici Mayer und Niklas Biesold ganz „cool“ in Gersthofen: Der Internationale HEAD Cool-Swimming Cup lockte zum 7. Mal viele Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Augsburger Umkreis in das Hallenbad Gersthofen. Für die Wasserratten trat in der Jugendwertung die 13-jährige Carina Hengstenberger an und siegte in einem packenden Finale souverän. 

Das Bad war bis auf den letzten Platz von den rund 400 Teilnehmern in Beschlag genommen. Dieser Mammut-Wettkampf mit über 2100 Starts füllte das gesamte Wochenende aus. Die richtige Mischung aus Licht, Nebel und lauter Musik heizte die Stimmung zu den Staffeln und Finalläufen ordentlich an.

Das Highlight zu Beginn eines jeden Nachmittag-Abschnittes der Wettkampftage war das „HEAD Liquid Fire Elimination Race“. Die Teilnehmerzahl ist bei diesem speziellen Wettkampf auf die zehn meldeschnellsten Schwimmer/Innen begrenzt. Auf der Strecke von 50 Meter Freistil starten die Teilnehmer in zwei Läufen gegeneinander, die vier schnellsten kommen in die nächste Runde, in der sie erneut gegeneinander schwimmen. Nach 5 „Vorläufen“ bleiben somit nur noch 2 Starter übrig und den Siegern winkt ein nagelneuer HEAD-Racing-Anzug.

Carina mit dem deutschen Nationalschwimmer Jan-Philip Glania

Für die Wasserratten trat in der Jugendwertung die 13-jährige Carina Hengstenberger an. Mit einem langegezogenen „Ohhhhhh“ des Sprechers wurde pro Runde der Verlierer verabschiedet. Die Gymnasiastin behauptete sich von Lauf zu Lauf gegen ihre gleichaltrige Gersthofener Konkurrentin Julia Vogel. In einem packenden und strategisch gutem Finale siegte Hengstenberger souverän und durfte sich vom Wasserratten Präsidenten und HEAD Swimming Manager Stefan Sponer vor Ort ihren Gutschein über den neuen Schwimmanzug überreichen lassen. „Das Elimination Race ist in USA und Australien unter dem Namen Australian Final sehr beliebt. Wir freuen uns, dass wir es bereits zum dritten Mal in Gersthofen durchführen konnten. Am 22. März wird es ein solches Rennen in München im Rahmen der HEAD TROPHY mit internationalen Top-Stars wie Steffen Deibler, Martin Spitzer und vielen anderen Nationalschwimmern geben. Carina hat somit die Ouvertüre für das große Rennen in 10 Tagen gewonnen und eine starke Leistung abgeliefert, da sie als Favoritin clever und schnell geschwommen ist“, so Sponer. Pici Mayer konnte sich in der 50-Meter-Damen-Elimination am Sonntag leider nicht gegen ihre sehr leistungsstarke Mitstreiterin durchsetzen und musste das Final-Becken als Vorletzte = Gesamtzweite verlassen.

 

Mit einem Einzug in die 50-Meter-Rücken-Finals konnte sich Alexander Cosack über einen 3. Platz freuen (0:30,26 min.); Niklas Biesold verfehlte in den Schmetterling-Finals genauso wie Pici Mayer im Rücken-Finale leider den Sprung auf das Treppchen.

In der Mehrkampf-Wertung konnten Pici Mayer und Niklas Biesold jeweils einen sehr guten zweiten Platz belegen.

Mit 10 Starts hatte Niklas Biesold eindeutig am meisten zu leisten. In 50 Meter Brust (0:35,00 min.) und 100 Meter Rücken (01:12,05 min.) sicherte er sich jeweils den 1. Platz und holte sich dazu noch 3 Silber- und 1 Bronzemedaille. Pici Mayer beendete ihre 7 Starts mit zwei Goldmedaillen (100 Meter Freistil in 01:01,43 min. und 50 Meter Brust in 0:38,47 min.), 2 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Carina Hengstenberger konnte ebenfalls bei 7 Starts dreimal Gold (100 Meter Freistil in 01:05,75 min., 50 Meter Schmetterling in 0:33,95 min. und 50 Meter Freistil in 0:29,75 min.) und 3 Silbermedaillen mit nach Hause nehmen. Alexander Cosack und Franziska Müller nahmen sich einmal den kompletten Medaillensatz mit nach Fürstenfeldbruck.

Auch für Felix Stenglein, Monika Cmarits und Dani Sterr wurde das Wochenende nicht langweilig. Sie durften sich zusammen nochmal 11 Medaillen bei der Siegerehrung abholen. Weitere Edelmetall-Gewinner waren Isabel Cosack, Aron Ohnemus, Leonie Schmölz und Vincent Sponer.

In der 8x50-Meter Mixed Freistil-Staffel schafften es die Brucker mit der Besetzung Alexander und Isabel Cosack, Niklas Biesold, Pici Mayer, Franziska Müller, Carina Hengstenberger, Aron Ohnemus und Felix Stenglein auf einen guten zweiten Platz, konnten aber in der Gesamt-Staffel-Wertung aller 4 Mixed Staffeln leider nicht den Titel aus dem Vorjahr verteidigen und belegten den dritten Platz!

Die Wasserratten-Mannschaft komplettierten mit weiteren persönlichen Bestzeiten Svenja Biesold, Laya Maria Heinrich, Maxi Hengstenberger und Tatiana Schmölz.

 

R. Hengstenberger /S. Sponer 

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