Eishockeyverein erreicht die Playoffs

Siebter Sieg in Folge für den EV Fürstenfeldbruck – Klassenerhalt gesichert

Am Ende riefen die begeisterten Brucker Fans „Wir wollen die Raupe sehen“ – und die Mannschaft tat ihnen den Gefallen.
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Am Ende riefen die begeisterten Brucker Fans „Wir wollen die Raupe sehen“ – und die Mannschaft tat ihnen den Gefallen.
  • Dieter Metzler
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Fürstenfeldbruck – Mit einer grandiosen Aufholjagd gelang dem EV Fürstenfeldbruck in der vergangenen Woche doch noch das Ziel, die Aufstiegsrunde, die Playoffs, zu erreichen.


Dreimal musste die Mannschaft von Brucks Trainer Roman Mucha innerhalb von vier Tagen aufs Eis – dreimal verließen die Kreisstädter die Eisfläche als Sieger und können nun dem Vorrundenfinale am 21. Januar in Peißenberg gegen den SC Forst gelassen entgegenblicken. Den vierten Tabellenplatz kann ihnen niemand mehr streitig machen.

Spiel gegen EV Pfronten

Die Erfolgsstory begann am Dreikönigstag, als die Brucker beim EV Pfronten antreten mussten. Mit der Mannschaft aus dem Allgäu hatte der EVF ohnehin noch eine Rechnung zu begleichen, hatten die Brucker doch das Hinspiel mit 1:4-Toren verloren. In Pfronten spielte sich das Mucha-Team in einen regelrechten Rausch und fegte die Gastgeber mit einem 9:1 (3:0, 1:0, 5:1) aus der eigenen Halle.
Den Grundstein für ihren Kantersieg legten die Brucker mit dem 3:0 im ersten Drittel durch die Tore von Mathias Jeske (2) und Kresimir Schildhabel. In einem zerfahrenen Mitteldrittel gelang den Bruckern durch Benedikt Pfeil das 4:0. Im Schlussdrittel schließlich hatten die Allgäuer dem Brucker Sturmlauf nichts mehr entgegenzusetzen. Schildhabel (1), Pfeil (2), Till Trappmann und Jeske durften sich als Torschützen feiern lassen.

Spiel gegen den EHC Bad Aibling

Viel Kraft kostete die Brucker dann knappe 24 Stunden später das Nachholspiel beim EHC Bad Aibling. Allerdings machte sich die Mucha-Truppe dabei das Leben selbst schwer. Mit einer sichergeglaubten 4:1-Führung steuerten die Brucker auf den nächsten Sieg zu, der dann allerdings noch einmal schwer in Gefahr geriet, als Bad Aibling drei Tore aufholte und zum 4:4 ausglich. Sechs Minuten vor dem Ende erlöste Pfeil Mannschaft, Trainer und mitgereiste Fans mit dem 5:4-Siegtreffer.

Spiel gegen SC Reichersbeuren

Unbeschreibliche Freude herrschte am Sonntagabend im Brucker Eisstadion, als die Kreisstädter ihren Siegeslauf mit einem nicht unbedingt erwarteten 4:2 (0:1, 3:1, 1:0)-Erfolg über den Tabellenzweiten SC Reichersbeuern krönten. Mit dem Erreichen der Playoffrunde haben sich die Brucker Eishackler zugleich auch vorzeitig den Klassenerhalt in der Landesliga gesichert. Im Fernduell mit dem punktgleichen ERC Lechbruck behielten die Kreisstädter am Ende die Oberhand, da Lechbruck zeitgleich gegen den EHC Bad Aibling mit 3:6 verlor.
Vor 90 Zuschauern und besten Eishockeybedingungen in der Brucker Freiluftarena sah es am Sonntagabend zunächst überhaupt nicht nach dem siebten Sieg in Folge für den EVF aus. Die Gäste waren überlegen und gingen mit einem 1:0 in die erste Pause. Brucks Kapitän Tizian Ravensberg läutete mit dem 1:1 im Mittelabschnitt die Wende ein. In der Folge konnte der EVF zwei Überzahlspiele erfolgreich nutzen. Frederik Hoffmann und Schildhabel sorgten dafür, dass der EVF zur zweiten Pause mit 3:2 in die Kabine verschwinden konnte, nachdem die Gäste zwischendurch auf 2:2 ausgleichen konnten.
In einem starken Schlussdrittel, in dem Reichersbeuern die Brucker schwer unter Druck setzten, avancierte Brucks Goalie Dennis Berger zum „Matchwinner“. Er brachte die Gästestürmer zur Verzweiflung mit seinen Paraden und hatte damit großen Anteil, am Sieg der Brucker, den schließlich 13 Sekunden vor dem Ende Benedikt Pfeil mit einem „Empty-net-Goal“ perfekt machte.
Dieter Metzler

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