Fußball-Kreisliga - Zwischenbilanz nach der Vorrunde 

Zwei Vereinen droht Abstieg

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Spannende Szenen, packende Zweikämpfe und viele Derbys so wie hier zwischen dem FC Aich (in weiß und blau) und dem SC Unterpfaffenhofen bietet die Kreisliga den einheimischen Fußballfans. –

Landkreis – Acht von 14 Mannschaften kommen in der Kreisliga Gruppe 2 aus dem Landkreis.    Drei Ex-Bezirksligisten und ein Emporkömmling agieren  noch dazu so erfolgreich, dass sie sich einen packenden Vierkampf um den Aufstieg in die Bezirksliga liefern. SC Maisach und SC FFB sind allerdings vom Abstieg bedroht. 

 Der Emporkömmling, das ist der souverän aus der Kreisklasse in die Kreisliga aufgestiegene VSST Günzlhofen. Das Hoffenheim des Landkreises mit Trainer Wastl Hartl an der Spitze wurde zunächst ein wenig belächelt – weil man trotz vieler hochkarätiger Kicker wie Torjäger Thomas Loder die Ziele niedrig hielt. Doch der Start des VSST mit 18 Punkten aus sechs Spielen bestätigte die Konkurrenz in ihrer Ansicht, dass die Günzlhofener ein Aufstiegskandidat sind. Mittlerweile wurde der Dorfklub aus dem Oberschweinbacher Ortsteil mit zwei Niederlagen und ein Unentschieden wieder ein wenig eingebremst.


Zum gestandenen Personal der Kreisliga zählen der FC Aich, der SC Unterpfaffenhofen und der SC Gröbenzell. Auf Grund ihrer sportlichen Vergangenheit als Bezirksligisten erheben sie einen gewissen Anspruch auf einen Platz in der höchsten Liga des BFV-Bezirkes Oberbayern – was sich auch am Personal festmachen lässt. Aichs Spielertrainer Wolfgang Lankes war lange Zeit beim SC Olching tätig. Auch Bruder Wolfgang oder ein Julian Stahl kickten höherklassig.  In Unterpfaffenhofen setzt man unter anderem auf Trainer Udo Schunn, der schon beim SC Fürstenfeldbruck tätig war. Beim SC Gröbenzell hat zwar mit Spielertrainer Marco Malenoff einer der jüngsten seiner Zunft das sagen. Doch dank eines durchaus bezirksligaerfahrenen Kaders, dem unter anderem Stürmer Michael Mitschke angehört. kann das Ziel Spitzenplatz anvisiert werden.


Im Rahmen ihrer Erwartungen blieben Absteiger TSV Geiselbullach und FC Emmering mit ihren Mittelfeldplätzen. Dass sie sich aber trotzdem nicht entspannt zurücklehnen können, liegt an der Leistungs- oder zumindest Punktedichte der Kreisliga. Dort fallen nur die zur Winterpause auf den Abstiegsplätzen liegenden SC Maisach und DJK Schwabhausen ab. Das macht andererseits der zweiten Mannschaft des SC Fürstenfeldbruck Hoffnung, den totalen Durchmarsch und Absturz in die Kreisklasse zu verhindern. Derzeit hält man den Relegationsplatz. So ist beim SCF zittern angesagt. Eine zweite Garnitur in der neunten Spielklasse wäre bei den Ansprüchen der Brucker kein Ruhmesblatt. 


Hans Kürzl



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