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Speedwayszene in Olching

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Olching - Eigentlich hatte in Olching am 26. Mai beim EM-Challenge alles gepasst. Herrlicher Sonnenschein lockte gut 4.000 Zuschauer ins Olchinger Speedway-Stadion. Die 16 Fahrer der europäischen Elite lieferten sich spannende Zweikämpfe und Rennen. Nur, dass am Ende die polnische und nicht die deutsche Nationalhymne erklang, das störte dann doch die vielen Smolinski-Fans, die klar in der Überzahl waren.

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1 / 13Martin Smolinski blickt noch optimistisch drein © Dieter Metzler
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2 / 13Martin Smolinski und Mechaniker Stefan Popovits testen im Fahrerlager die Maschine © Dieter Metzler
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3 / 13Martin Smolinski prüft seine Maschine noch einmal im Stand © Dieter Metzler
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4 / 13MSC-Präsident Stefan Lochner glaubt fest an Smolinskis Weiterkommen © Dieter Metzler
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5 / 13Tolle 4000-Zuschauer-Kulisse im Olchinger Speedway-Stadion © Dieter Metzler
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6 / 13Die Vorstellung der europäischen Elite-Fahrer © Dieter Metzler
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7 / 13Die EM-Challenge ist eröffnet: das erste Rennen © Dieter Metzler
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8 / 13Die Bahn wird nach jedem vierten Rennen gewässert © Dieter Metzler
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9 / 13Die Zuschauer verfolgen die Rennen gemütlich von der Wiese aus der Distanz © Dieter Metzler
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10 / 13die Fahrer liefern sich viele packende Kämpfe um die Positionen © Dieter Metzler
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11 / 13die Fahrer liefern sich viele packende Kämpfe um die Positionen © Dieter Metzler
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12 / 13Stadionsprecher Thomas „Damerl“ Strebl informierte die Zuschauer bestens © Dieter Metzler
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13 / 13Die ersten drei auf dem „Trepperl“: Krzysztof Kasprzak (Polen –in der Mitte), links: Leon Madsen (Dänemark), rechts Jonas Kylmakorpi (Schweden) © Dieter Metzler

Selbst die größten Pessimisten hatten damit nicht gerechnet: Olchings Lokalmatador Martin Smolinski schaffte es nicht, das Ticket für die EM-Endrunde zu lösen. Nach fünf Rennen fehlte dem 31-Jährigen Olchinger Speedwayfahrer, dem einzigen Deutschen im Feld, ein mageres Pünktchen, um ins Stechen um Platz sieben, der zur EM-Teilnahme gereicht hätte, zu gelangen. Nur die ersten sieben Fahrer des 16er-Feldes kamen weiter. „Ich war heute nicht gut genug“, trug Smolinski das Verpassen der EM-Endrunde mit Fassung. „Die Fahrer hatten heute alle ihre Schwierigkeiten. Ich war aber einfach nicht schnell genug. Aber ich bin gesund, dennoch ärgert es mich halt.“ In den vergangenen Jahren war Smolinski zur EM stets mit einer Wildcard beschenkt worden. Darauf kann der Olchinger nun wieder hoffen. „Am Montag wird entschieden, wer die Wildcard erhält. Chancen habe ich immer, weil ich gut bin und einen guten Namen habe“, hofft er durchs Hintertürchen in die EM-Finalrunde reinzurutschen. „Das Event ist eine tolle Werbung für die Stadt“, schwärmte der zuschauende Bürgermeister Andreas Magg von der tollen Amtmosphäre, „für Olching jedenfalls ein echtes Aushängeschild.“ Smolinski fahre nicht gegen die Nachwuchsfahrer aus dem Hinterland, ahnte Olchings zweiter Bürgermeister Robert Meier nach vier absolvierten Rennen, dass es eng werden würde für Smolinski.

Auch Egenhofens Bürgermeister und Motorradfan Josef Nefele meinte nach Smolinski viertem Rennen: „Wenn er jetzt nicht mal ganz vorne landet und drei Punkte macht, dann wird`s für Smolinski nicht langen.“ Die regionalen Polit-Promis sollten leider Recht behalten. Schon bei seinem Auftakt-Rennen machte sich unter den Smolinski-Anhängern Enttäuschung breit. Vierter Platz, null Punkte, schlechter konnte es nicht beginnen für Smolinski. Bei seinem zweiten Start arbeitete sich der Olchinger auf Platz zwei vor. Doch schon im dritten Lauf reichte es nur zum dritten Platz und einen Punkt. Nach drei Rennen führte der Däne Andersen mit acht Punkten das Feld vor dem Polen Kasprzak mit sieben Punkten an. Und auch in den beiden letzten Rennen fuhr Smolinski nicht einmal als erster über die Ziellinie. MSC-Präsident Stefan Lochner war dennoch hochzufrieden mit dem Event.

 „Auch wenn Smolinski sich nicht qualifiziert hat für die EM-Finalrunde. Er hat gezeigt, dass er mithalten kann. Hier ist die europäische Spitze am Start gewesen, das darf man nicht vergessen. Der Heimvorteil für Smolinski kommt bei der Qualität der Fahrer nicht so zum Tragen. Ansonsten war das heute eine gelungene Veranstaltung. Die Zuschauer haben ihr Kommen nicht bereuen müssen. Sie haben spannende Zweikämpfe gesehen. Gott sei Dank gab es nur kleine Stürze ohne schlimme Verletzungen.“ Die sieben Fahrer haben sich für die vier EM-Finalrennen qualifiziert: 1. Krzysztof Kasprzak (Polen), 2. Leon Madsen (Dänemark), 3. Jonas Kylmakorpi ((Schweden), 4. Przemyslaw Pawlicki (Polen), 5. Hans Andersen (Dänemark), 6. Peter Ljung (Schweden), 7. Anders Thomsen (Dänemark).

Dieter Metzler

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