Wie es mit den Brucker Handballern

15 Spieler der Brucker Panther haben ihren Vertrag bereits verlängert

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Auch Rechtshänder Gianni Huber wird in der nächsten Saison bei den Brucker Handballern mitspielen.

Nach dem Aufstieg haben Brucks künftige Zweitliga-Handballer nun einen Großteil ihrer Erfolgstruppe weiter an den TuS binden können. Gleich 15 Panther haben ihren Vertrag verlängert. Und auch in Sachen Hallenboden tut sich was.

Torhüter Michael Luderschmid und Kapitän Korbinian Lex tragen das Panthertrikot in Liga zwei ebenso wie Falk Koldziej, Sebastian Meinzer, Johannes Stumpf, Yannick Engelmann und Felix Kerst. Letzterer war mit 127 Toren der treffsicherste Panther der aufgrund der Corona-Krise vorzeitig beendeten Saison. In der teaminternen Torjägerliste folgten die anderen fünf genannten Feldspieler auf den jungen Flügelstürmer.Gute Nachrichten gibt es auch bei den Linkshändern und den Kreisläufern im Team: alle bleiben. Die in der abgelaufenen Saison zum Teil lange verletzten „Linken“ Alex Leindl, Max Horner und Benedikt Hack hoffen in der 2. Bundesliga auf weniger Pech bei den Blessuren. 

Keine Aufstiegsfeier wegen Kontaktbeschränkungen

Sie bleiben ebenso an Bord, wie Gianni Huber, der als Rechtshänder die verletzten Linkshänder erfolgreich vertrat, und Stephan Seitz. Am Kreis sollen weiterhin Julian Prause, Johannes „Danger“ Borschel und Cedric Riesner den gegnerischen Torhütern das Fürchten lehren. Finanziell haben die Spieler derweil Einbußen in Kauf genommen, um den Aufstieg nicht zu gefährden. So haben die Panther auf einen großen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für die vorzeitig beendete Saison verzichtet. Und da die Meister- und Aufstiegsfeier wegen der Kontaktbeschränkungen ebenso nicht stattfinden kann wie die geplante Saisonabschlussfahrt nach Mallorca, haben die Panther außerdem ihre Mannschaftskasse gespendet. 

750 Euro kommen der Brucker Tafel zugute. Wann es angesichts der Coronapandemie mit dem Trainingsbetrieb im Handball weitergeht, ist nach derzeitigem Stand schwer zu sagen. Zwar dürfen einige Sportvereine wieder loslegen – aber nur unter freiem Himmel und mit Sicherheitsmaßnahmen. 

Als Saisonstart wird das erste Oktober-Wochenende ins Auge gefasst

Als Termin für den Saisonstart im Handball 2020/2021 wird derzeit das erste Oktober-Wochenende ins Auge gefasst. Ein Positionspapier zum stufenweisen Wiedereinstieg hat der Deutsche Handballbund zwar erarbeitet. Letztlich ist der Verband aber davon abhängig, welche Zeitschiene durch die Politik genehmigt wird. Ein Positives hat der Saisonabbruch und die damit verbundene, derzeit leer stehende Wittelsbacher Halle allerdings für den TuS. Das Landratsamt nutzt die Zeit und renoviert die Kabinen und die Tribünentechnik. Und auch der längst überfällige Austausch des Hallenbodens im altehrwürdigen aber inzwischen in die Jahre gekommenen Pantherkäfig erfolgt. Die Panther dürfen also Abschied nehmen vom arg abgenutzten Hellgrün der Spielfläche. Ab Juli soll die Wittelsbacher Halle in neuem Glanz erstrahlen. 

Andreas Daschner

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