8516 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Kreisstadt betreiben regelmäßig Sport in 28 Brucker Vereinen

Sportlerehrung der Stadt FFB

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Die Sportler der Kreisstadt Fürstenfeldbruck, die für außergewöhnliche Leistungen im Jahre 2015 von der Stadt geehrt wurden.

Fürstenfeldbruck – 8516 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Kreisstadt betreiben in 28 Brucker Vereinen Sport. „Das sind rund 25 Prozent der Bevölkerung. Das ist jeder Vierte. Eine sehr beachtliche Zahl“, sagte Brucks Bürgermeister Erich Raff (CSU) bei der Sportlerehrung der Stadt. Es gebe zwar mehr Sportvereine in der Kreisstadt, so Raff, aber nur diese 28 Vereine sind Mitglied beim Bayerischen Landessportverband (BLSV) oder dem Deutschen Sportbund.

Von diesen Vereinen wurden am 15. April in der Aula der Mittelschule West 51 Einzelsportler, neun Mannschaften und sechs Funktionäre für besondere sportliche Leistungen, mit denen sie im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam machten, von der Stadt ausgezeichnet. In Anwesenheit des stellvertretenden BLSV-Kreisvorsitzenden und ehemaligen TuS-Präsidenten Herbert Thoma, sowie der dritten Bürgermeisterin Karin Geißler und Joachim Mack als Vertreter des Brucker Sportbeirats würdigte Raff die Verdienste der Brucker Sportler. Begrüßen konnte Raff mit Robert Fedinger und Walter Motyka auch zwei Vertreter der Volks- und Raiffeisenbank sowie der Sparkasse Fürstenfeldbruck.

Beide Geldinstitute unterstützen die Sportvereine bekanntlich jedes Jahr mit großzügigen Spenden, und dafür sei ihnen an dieser Stelle auch einmal gedankt, so Raff. Rund 1,3 Millionen Euro lässt sich die Stadt die Unterstützung der Sportvereine jährlich kosten, berichtete Raff, der weiter den erkrankten Oberbürgermeister Klaus Pleil vertritt. Darunter fallen die Kosten für die Zurverfügungstellung der einzelnen Hallen, des Eisstadions und der Schwimmhalle, aber auch die Jugendförderung, die auf Initiative des unlängst zurückgetretenen Sportbeirats-Vorsitzenden Thoma von 56.000 auf 75.000 Euro angehoben wurde. Zur Verbesserung der Sportstätten-Situation in der Stadt teilte Raff mit, dass sich das Sportzentrum III im Brucker Westen momentan in der Planung befinde, aber es wohl noch zwei, drei Jahre dauern werde, bis die Sportler in den Genuss dieser Sportstätte an der Cerveteristraße kommen werden.

 Er bat die anwesenden Vereinsvertreter sowie den Sportbeirat die Stadt bzw. den Stadtrat bei den Planungen zu unterstützen. Als einen wichtigen Baustein bezeichnete Raff dabei den Bau einer reinen Vereins-Sporthalle. Zu den geehrten Brucker Sportlern zählten zahlreiche oberbayerische, bayerische Meister und Vizemeister, sowie erfolgreiche Teilnehmer an deutschen und europäischen und gar Weltmeisterschaften. Sie bezeichnete Raff als die Multiplikatoren, auf die man stolz sei, da sie den Namen Fürstenfeldbruck in die Welt hinaustragen.

Eine Ausnahmestellung bei den Funktionären nahm Rudi Lutzenberger von der Tischtennisabteilung des TUS ein, der für 50-jährige Funktionärstätigkeit von Raff besonders geehrt wurde. Als 18-Jähriger übernahm Lutzenberger die TT-Abteilung, die damals noch zum SC Fürstenfeldbruck gehörte und unter seiner Ägide zu einer der erfolgreichsten TT-Abteilungen in Bayern wurde. Lutzenberger, der sich auch sozial und in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich engagiert, appellierte an die anwesenden Jugendlichen, sich auch in den Vereinen zu engagieren und wünschte sich, dass Bruck neben einer Kulturstadt auch zu einer Sportstadt werde. „Ich danke Dir für Deine Tätigkeit für den Sport“, nutzte Raff die Gelegenheit in diesem Rahmen dem langjährigen TuS-Präsidenten und ehemaligen ersten Vorsitzenden des Sportbeirates, Herbert Thoma, für sein ehrenamtliches Engagement zu danken. Er habe dem Sport in der Stadt viele Impulse gegeben und sei ein unermüdlicher Kämpfer, der für die Belange des Sports in der Kreisstadt viel geleistet habe.

 Dieter Metzler

 

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