Jubiläumsfeier mit 817 Teilnehmern in Garmisch-Partenkirchen mit Kwon Jae-Hwa

30 Schüler des Brucker Taekwon-Do-Centers beim Koreanischen Großmeister

+
Beim Jubiläum des koreanischen Großmeisters Kwon Jae-Hwa feierten in Garmisch auf 30 Schüler des Brucker Taekwondo-Centers mit.

Fürstenfeldbruck – Vor 50 Jahren eroberte die koreanische Kampfkunst Taekwon-Do den europäischen Kontinent. Der koreanische Großmeister Kwon Jae-Hwa feierte dieses Jubiläum Ende Juni mit 817 Teilnehmern aus der gesamten Bundesrepublik in Garmisch-Partenkirchen. Auch 30 Schüler des Brucker Taekwon-Do-Centers an der Heimstättenstraße nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil.

Großmeister Kwon Jae-Hwa (7. Dan), Uwe Reichelt (2. Dan), Silke Baier (2. Dan), Monika Resselberger (2. Dan) und Fred Winter (4. Dan), der Schulleiter des Brucker Taekwon-Do-Centers in der Heimstättenstraße.

 Neben zahlreichen Vorführungen und insgesamt acht Lehrgängen, koordinierte Schulleiter- und Schülervorführungen im Kongresshaus in Garmisch, zählte eine Vorführung des inzwischen 77-jährigen Großmeisters Kwon Jae-Hwa mit 80 Schulleitern auf der Zugspitze zum absoluten Highlight. Unter dem doppeldeutigen Motto „Kampfsport auf höchstem Niveau“ stellten sich die Taekwon-Do-Meister der Herausforderung, in dünner Luft auf 2962 Metern, und präsentierten bei gerade einmal drei Grad plus ihre Technikfertigkeit und Kondition. Gezeigt wurden Formenläufe, Freikampf und Bruchtests, bei denen die erlernte Technik auf ihre Effizienz am Brett oder Ziegelstein geprüft wird. Unter den Teilnehmern befanden sich mit Uwe Reichelt, Silke Baier und Monika Resselberger auch drei Schwarzgurt-Träger der Taekwon-Do-Schule Fürstenfeldbruck, die im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung ihre Prüfung zum zweiten Dan erfolgreich ablegten. Die effiziente Kombination aus Körperbeherrschung, Konzentration und austrainierter Technik machten das traditionelle Taekwon-Do längst zu einer der beliebtesten asiatischen Sportarten in Deutschland. Die Gürtelfarben von weiß und gelb über grün und blau bis zu rot und schließlich schwarz definieren den Fortschritt des Lernens. Meister Kwon, wie ihn seine Schüler nur nennen, verkündet allerdings zugleich: Ein Schwarzgurt sei nur ein Weißgurt, der nicht aufgehört habe, Taekwon-do zu machen und zu leben. Am Ende der Veranstaltung kam noch die stolze Summe von 3.500 Euro zusammen, die das Schirmherren-Ehepaar der Kinder-Rheumaklinik-Stiftung, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, in Empfang nehmen konnten. 

Dieter Metzler

 

Auch interessant

Kommentare