Fußball

Dem Traum vom Profi ganz nah: Ex-FC-Emmering-Stürmer Karol Kopec im Gespräch für Torpedo Moskau

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Für den 30-jähirgen Karol Kopec, hier im Dress des FC Emmering, geht vielleicht doch noch der Traum vom Profifußballer im fernen Moskau in Erfüllung.

„Meine schönste Zeit als Fußballer habe ich ohne Zweifel beim FC Emmering verbracht“, zog Karol Kopec ein Resümee seines Aufenthalts in Deutschland.

Emmering – Im Juli des vergangenen Jahres war der gebürtige Pole und nach sieben Jahren wieder in die Heimat zu seiner jungen Familie zurückgekehrt. Nun, nach sechs Monaten, macht der 1,80 Meter große Mittelstürmer und erfolgreiche Torjäger plötzlich wieder von sich Reden, als er für einige Tage zu Besuch in Emmering weilte. Kein Geringerer als Torpedo Moskau möchte den Fußballer verpflichten.

14-tägiger Test in Moskau

Dazu wurde Karol Kopec nun vom russischen Zweitligisten zu einem 14-tägigen Test nach Moskau eingeladen. Sollte Kopec überzeugen, erhält der Pole auf seine „alten Tage“ als Fußballer gar noch einen Profivertrag.

Von Polen nach München und dann nach Bruck

Als 24-Jähriger kam Kopec 2014 nach Bayern. In seiner polnischen Heimat hatte der einst im Kader der polnischen Jugend-Nationalmannschaft stehende Kopec bereits als Profi in der ersten polnischen Liga bei Korona Kielce gespielt. In München angekommen, schloss er sich dem kleinen Kreisklassisten von SV Polonia München an. Von dort wechselte Kopic auf Vermittlung vom damaligen TSV West-Präsidenten Günther Eichinger zum SC Oberweikertshofen in die Landesliga. Doch dort konnte Kopec nicht so wirklich Fuß fassen, und bereits nach einer halben Saison schloss er sich dem SC Fürstenfeldbruck an, wo er zwei Jahre spielte.

Sportliche Heimat beim FC Emmering

Seine endgültige sportliche Heimat aber fand der Pole schließlich beim FC Emmering. Mit der Familie von Präsident Thomas Biersack ist er privat sehr gut befreundet. „Wir haben viele schöne Wochenenden verlebt und auch gemeinsame Ausflüge unternommen“, erinnert sich Kopec gern an die Zeit beim FCE zurück. Auch sein Landsmann und Freund Paul Glück, dem er viel zu verdanken habe, wohnt in Emmering. Für kein Geld der Welt würde er, solange er in Deutschland ist, zu einem anderen Verein gehen, meinte Kopec. „Hier in Emmering habe ich Freunde gefunden und fühle mich richtig wohl.“

Sehnsucht nach Familie zog ihn zurück

Apropos Geld. Natürlich sind auf den Torjäger auch andere Vereine aufmerksam geworden und haben ihn regelmäßig angebaggert. „Darunter war aber kein wirklich „goldenes Angebot“, meinte Kopec, das ihn hätte bewegen können, den FC Emmering zu verlassen. Nur die Sehnsucht nach seiner Frau und seinen beiden Kindern haben ihn letztlich wieder zurück in die Heimat gezogen. Dort schloss er sich auch wieder seinem ehemaligen Verein Juventa Starachowice an, der aktuell in der vierten polnischen Liga kickt.

Metzler

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