TuS-Triathleten rocken bei Langdistanz in Roth und bei Sprint- und Kurzdistanz in Genf 

TuS-Triathleten in Roth und Genf präsent  

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v.l.n.r.: Thomas Fedinger, Christian Jais und René Pfaffner als Finisher in Roth.

Fürstenfeldbruck – Die Triathleten des TuS Fürstenfeldbruck sind bekanntermaßen aktive Zeitgenossen, besonders in der aktuellen Saison. So waren die Ausdauersportler des Tri Team FFB am vergangenen Wochenende sowohl auf der ganz langen Triathlondistanz im fränkischen Roth unterwegs als auch bei der Europameisterschaft der kurzen Distanzen. Zunächst zur legendären Veranstaltung in Roth, die 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. Hier waren mit Christian Jais aus Oberschweinbach und René Pfaffner aus Schöngeising zwei bereits erfahrene Triathleten am Start. 

Anja Kobs startete in Genf für das Nationalteam

 Begleitet wurden sie vom Haspelmoorer Langdistanzrookie Thomas Fedinger. Teilzeit Profi Jais hatte sich mit einer Zeit um 08:45 h ein ambitioniertes Ziel gesetzt, seine Schwimmzeit (55 min) über die 3,8 km lange Strecke im Rhein-Main-Donau-Kanal und 4:47 h für die 180 km lange Radstrecke ließen ihn zunächst auf ein Erreichen der gesetzten Marke hoffen. Auch auf der Laufstrecke lief es bis km 25 richtig rund, danach forderte aber die Hitze ihren Tribut. Mit einer Endzeit von 09:17 h und dem 51. Gesamtplatz und dem 27. Platz in der Deutschen Meisterschaftswertung war der Familienvater aber dennoch zufrieden. Der Bundeswehroffizier Pfaffner ging mit einer Schwimmzeit von 66 min das Rennen etwas langsamer an, benötigte auf der Radstrecke gute 4:50 h. Im abschließenden Marathon drehte er dann richtig auf und lief fast noch auf Jais auf. Die Endzeit von 9:22 h bedeutete den 61. Gesamtplatz und den 30. Platz in der deutschen Meisterschaft. Mit diesen sehr guten Zeiten wollte und konnte Neuling Fedinger noch nicht ganz mithalten, er hatte sich mit 11 h ein eher bescheidenes Ziel gesetzt. Der 36-jährige überraschte sich aber selbst mit einer Endzeit von 9:55 h, welche den 190. Gesamtplatz (88. dt. Meieterschaft) bedeutete. Überglücklich äußerte er sich nach den Strapazen: „Da haben sich die Monate des Trainings und des Verzichts so richtig gelohnt. Ich glaube, es war auch nicht meine letzte Langdistanz, denn wer weiß was noch möglich ist. Ich möchte mich auch nochmals bei meiner Familie für die Unterstützung -ohne die das Alles nicht möglich gewesen wäre- bedanken.“

Ebenfalls am vergangenen Wochenende war auch wieder Anja Kobs unterwegs. Sie versuchte sich als Starterin im Nationaltrikot bei den Europameisterschaften auf der Sprint- und Kurzdistanz im schweizerischen Genf, welche im grassen Gegensatz zu den Distanzen in Roth stehen. Die Sprintstrecke führte über 750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Lauf, über die Kurzdistanz waren 1500 m, 40 km und 10 km zurück zu legen. Die Allingerin ging am Wochenende über beide Distanzen an den Start. Über die Sprintstrecke gelang ihr am Freitag der 5. Platz in der Altersklasse, am Sonntag wurde sie ebenfalls gute 5. ihrer Altersklasse über die Kurzdistanz. Zwei wirklich hervorragende Platzierungen im internationalen Feld.

Dirk Schneider 

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