Handball: 22:17

TuS Fürstenfeldbruck verlieren erstes Ligaspiel gegen Elbflorenz

Tus Fürstenfeldbruck Panther Coach Martin Wild am Spielfeldrand des Handballfelds
+
So richtig wollte es diesmal nicht klappen gegen Elbflorenz - das sah auch Panther-Coach Martin Wild vom Spielfeldrand (Archivfoto)

Fürstenfeldbruck - Die Serie ist gerissen: Der TuS Fürstenfeldbruck hat sein erstes Ligaspiel gegen den HC Elbflorenz verloren.

Entscheidend beim 22:17 (13:15) war einmal mehr die Chancenverwertung. „Da stimmt die Qualität unserer Würfe nicht“, sagte Panthercoach Martin Wild.

Die ersten 20 Minuten in Dresden waren ein Privatduell der Torhüter. Michael Luderschmid wurde mal wieder seinem Ruf als Hexer mit tausend Armen gerecht und parierte gleich reihenweise Würfe der Elbflorentiner. So konnten die Panther einen frühzeitigen Rückstand zum 7:7 egalisieren. Wild bescheinigte seinem Keeper freilich eine gute Partie. „Aber wir schaffen es auch wieder, dass der gegnerische Torhüter mehr als 40 Prozent Abwehrquote hat.“

Auch gegnerischer Torwart war grandios

In der Tat war der grandios haltende Max Mohs nur allzu oft Endstation für die Werfer der Panther. Alleine zehnmal in der ersten Halbzeit, davon ein gehaltener Siebenmeter. Im zweiten Durchgang ließ Moos weitere sechs Paraden, darunter erneut ein Strafwurf, folgen. „Er hat stark gehalten“, sagte Wild. Die TuS-Angreifer seien im Abschluss aber auch einfach zu zaghaft gewesen.

Umstellung bescherte Probleme

Dazu kommt, dass Dresden noch in der ersten Halbzeit auf einen 7:6-Angriff umstellte und den Panthern damit ernsthafte Probleme bereitete. „Wir wussten, dass Elbflorenz das spielt, aber das haben sie auch richtig gut gemacht“, sagt Wild. In dieser Phase konnten sich die Gastgeber erneut leicht absetzen.

„Es wäre mehr drin gewesen, aber dafür hätten wir besser spielen müssen.“

TuS Panther-Coach Martin Wild

Trotzdem sagt Wild: „Es wäre mehr drin gewesen, aber dafür hätten wir besser spielen müssen.“ Symptomatisch dafür war die Schlussphase, als sich die Panther noch einmal auf 18:19 heranarbeiteten. Beim Stand von 20:23 knapp sechs Minuten vor Schluss unterliefen den Panthern dann aber zwei technische Fehler, die zu einfachen Gegenstoßtoren der Dresdener führten.

Vor allem diese unnötigen Ballverluste kritisiert Wild: „Es ist einfach ärgerlich, dass man so ein Spiel, in dem man nochmal ran kommt, dann doch mit fünf Toren Unterschied verliert.“ So bleibt dem Panthercoach nur das Fazit: „Elbflorenz war in einem durchschnittlichen Handballspiel die bessere Mannschaft.“
Andreas Daschner

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentare