Überregionale Laufgrößen

Überraschungssieger beim Rothschwaiger Waldlauf

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Mit der Startnummer 1 Dritte über sechs Kilometer: Skiexpertin Yvonne Arlt, links Rathaus-Teammitglied Daniel Pohl.

Er ist erst sechs Jahre alt und scheint sich doch schon einen guten Ruf in der kritikfreudigen Laufszene erarbeitet zu haben – der Rothschwaiger Waldlauf des TuS Fürstenfeldbruck. Anders lässt es sich wohl nicht erklären, dass sich unter den knapp 150 Teilnehmern einige bekannte Namen fanden. Obwohl am vergangenen Wochenende die Bayerischen Halbmarathonmeisterschaften ausgetragen wurden und der Forstenrieder Volkslauf mit einem bunten Drumherum und Siegprämien lockte.

Fürstenfeldbruck - Sonja Huber (TGV Augsburg) und Michael Harlacher (LC Aichach), die Vorwochensieger beim Gröbenzeller Halbmarathon (Kr, zogen stattdessen die TuS-Veranstaltung vor, um sich auf die Schwäbischen Halbmarathonmeisterschaften am kommenden Sonntag vorzubereiten. „Ich mag‘s lieber familiärer“, begründete Harlacher und lief dem Zehn-Kilometer-Feld gleich voran. Nach 36:51 Minuten verkündete der Odelzhausener: „Der Kurs mitten durch den Wald ist traumhaft.“ Ähnlich zufrieden wirkte Huber. 

Nicht nur wegen ihres klaren Sieges in 44:30 Minuten, sondern auch, weil sie ihr dreijähriges Söhnchen Erik während des Rennen in den TuS-Laufhort geben konnte. Sehr gut schlug sich TuS-Talent Kesete Habte: Der 19-Jährige wurde hauchdünner Zweiter in 38:32 Minute, zeitgleich mit dem Indersdorfer Martin Böller. Bei den Frauen landete die Brucker Skiexpertin Yvonne Arlt in 53:27 Minuten auf Rang drei vor Silvia John vom TuS in 55:45 Minuten. Den Hanauer Ingbert Reinke hätte wohl niemand in Bruck erwartet. Der M40-Mann zählt zu den deutschen Top Ten in seiner Altersklasse. Er urlaubte dieser Tage bei Freunden am Ammersee, die ihm das Brucker Laufevent eindringlich ans Herz legten. Reinke zeigte sich hinterher begeistert: „Ein toller Kurs und eine super Organisation.“ 

Zu seiner guten Laune trug sicherlich sein Sieg in guten 1:19:38 Stunden bei. Bester Lokalmatador war TriTeam-Triathlet Sven Gosmann als Vierter in 1:29:20 Stunden. Bei den Frauen setzte sich die in München lebende Aschaffenburgerin Sabine Geyer in 1:44:49 Stunden durch. Katja Heinrich wurde Zweite in 1:59 Stunden. Über sechs Kilometer erwiesen sich Viktor Trenkenschuh (Güntner GmbH) in 26:08 Minuten und Katrin Mattusch (LG Planegg-Krailing) in 30:32 Minuten als die Schnellsten. 

Kramer

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