Germeringer Volleyballerinnen mussten ein wenig länger als geplant auf den ersten Punkt in der Bezirksliga warten 

Gut aus den Startblöcken gekommen

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vlnr.: Paula Mattes, Petra Frommer, Annika Lormis, Lisi Hocke, Mirjam Schafroth, Kapitän Stefanie Förstl, Sophie Himmelstoß, Andrea Härle, Vicky Pregler, Kerstin Lincke, Ramona Sirtl

Germering –  Ein wenig länger als geplant mussten die Germeringer Volleyballerinnen warten, bis sie ihren ersten Punkt in der Bezirksliga machen durften. Mit einer einstündigen Verspätung ging es auf Grund einer Hallenfehlbelegung in die Saison. Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück und der leidigen Parkplatzsuche in der Landeshauptstadt traf das Bezirksligateam auf Gastgeber TSV München Ost, deren Leistungsstärke schwer einzuordnen war, da sie ebenso wie Germering an den ersten beiden Ligaspieltagen spielfrei blieben.

  Kerstin Lincke sicherte ihrem Team nach guter Annahme von Teamkapitän Steffi Fröstl mit dem ersten Angriff den ersten Spielpunkt der Saison. Vicky Pregler nutzte das gewonnene Servicerecht konsequent mit ihren Aufschlägen um eine 6:0 Führung heraus zu spielen. Der TSV entwickelte anfangs mit wuchtigen Sprungaufschlägen enormen Druck, den der Germeringer Annahmeriegel um Abwehrchefin und Libero Mirjam Schafroth zusehends besser abfangen konnte und einen Germeringer Angriffsaufbau ermöglichte. Mit viel Spielfreude sicherte sich Germering nach nur siebzehn Minuten den ersten Satzgewinn mit 25:20. Der anfängliche Druck der Gastgeber schwand im weiteren Spielverlauf zusehends und brachte die Münchner Vorstädterinnen nie ernsthaft in Verlegenheit, eine solide und sehr erfreuliche Teamleistung gepaart mit wertvollen Aktionen der beiden Mittelblockerinnen Ramona Sirtl und Paula Mattes sorgten nach einer knappen Stunde Spieldauer mit 25:18 und 25:21 in den Folgesätzen für den ersten 3:0 Sieg der Bezirksligasaison. Der Gastgeber aus dem Münchner Osten konnte sich seinerseits in der zweiten Spielpaarung des Tages mit 3:0 gegen den TSV Herrsching durchsetzen und seine ersten Ligapunkte feiern. 

Rund drei Stunden nach dem ersten Spielgewinn ging es dann für den SV Germering in die dritte Spielpartie des Tages gegen den TSV Herrsching . Germerings elfköpfiger Kader ermöglichte eine veränderte Teamaufstellung im zweiten Spiel. Lisi Hocke übernahm die Zuspielposition, Sophie Himmelstoß – eigentlich Germerings zweiter Libero - kam für Diagonalspielerin Annika Lormis und Mittelblockerin Paula Mattes machte den Platz für ihre noch nicht wieder ganz genesene Teamkollegin Petra Frommer frei. Die Ammersee-Damen forderten die Germeringer in einem heiß umkämpften ersten Satz, mussten sich aber auch hier den nervenstarken Germeringern mit 25:27 geschlagen geben.

 Der SVG, der nun in der neuen Aufstellung seinen Rhythmus gefunden hatten überzeugte nun mit einem deutlichen 25:15 im zweiten Satz. Im dritten Satz mobilisierte das Ammerseeteam noch einmal all seine Reserven und nutzten die Chance auf den Satzgewinn, nachdem sie sich eine 18:14 Führung erarbeiten konnten und holten sich den einzigen Satz des Tages mit 25:19. Zuspielerin Andrea Härle, die für Germering als Spielmacherin im dritten Satz zu ihrem Einsatz kam, überzeugte nicht nur mit guter Lauf- und Sicherungsarbeit auf dem Feld, sondern mit guten Pässen und insbesondere mit aggressiven und wuchtigen Aufschlägen. Selbst Petra Frommer die noch an Schulterproblemen laboriert brachte die Herrschinger Annahme mit unteren Aufschlägen ein ums andere Mal in arge Verlegenheit. 

Mit 25:19 im vierten und letzten Satz ließ Germering nichts mehr anbrennen, und zeigte dass sie mit ihrem Kader in jeder Spielformation ein schlagkräftiges und siegfähiges Team bilden. Mit ihren ersten zwei Siegen klettert Germering auf Platz 3 der Tabelle und reiht sich bei den ebenfalls ungeschlagenen Teams des TSV TB und des MTV München ein. In zwei Wochen geht es dann für Germering am zweiten Auswärts-Spieltag nach Geretsried zum Gastgeber und Aufsteiger VSG Isar-Loisach. Zuvor bestreitet der SVG noch ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen Landesligist SV Heimstetten um die Trainingszwangspause der Ferien zu überbrücken.

Jürgen Malter 

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