Vorbereitung auf die Relegation für die Volleyballerinnen des SV-Germering 

Warten auf die Entscheidung

+
Erfolgreiches Wochenende – Zwei Heimsiege zum Saisonfinale am Samstag in der Bezirksliga und Pokalsieger am Sonntag. Vlnr.: Sophie Himmelstoß, Teamkapitän Steffi Fröstl, Ramona Sirtl (1), Vicky Pregler (10), Andrea Härle (9), Annika Lormis

Germering – Auch wenn der Spannungsbogen bei den Volleyballerinnen des SV Germering nach einem knappen 2:3 vor einer Woche gegen den direkten Konkurrenten TB München sich erst einmal dem Nullpunkt näherte, galt es an ihren letzten regulären Spieltag nochmals hundert Prozent in der Bezirksliga abzuliefern.

Denn eine Steilvorlage für den Turnerbund München, die am 14.März in Geretsried gegen die VSG Isar-Loisach und den VfB Eichstätt ihren letzten Spieltag bestreiten werden, wollte Germering seinen direkten Konkurrenten keinesfalls geben, sondern ihn in Zugzwang bringen, seine letzten beiden Spiele gewinnen zu müssen um die Meisterschaft perfekt machen zu können. Auch wenn der SVG seine beiden letzten Heimspiele gegen MTV München und den TSV München Ost gewinnen konnte, so gab man im ersten Spiel gegen die MTV-Damen nicht nur den ersten Satz mit 19:25 ab, sondern vielleicht sogar etwas unnötig den dritten Satz mit 20:25 und lässt damit sogar einen weiteren Tabellenpunkt liegen, nachdem man die Folgesätze mit 25:16 und 15:8 deutlich für sich entschied. Damit reicht dem TSV Turnerbund München am Samstag ein Sieg beziehungsweise drei Punkte aus zwei Spielen, um sich die Tabellenführung – die Germering nun wieder übernommen hat – zurück zu erobern und sich damit auch den Meistertitel in der Bezirksliga zu sichern. Gegen den TSV München Ost ließ Germerings Damenteam nichts mehr anbrennen, und durfte am Ende ein 3:0 für sich verbuchen. 

Die engen Entscheidungen mit 25:23, 25:21 und 25:21 gegen München Ost und der Tiebreak gegen MTV zeigen, dass beide Teams keine Leichtgewichte in der Liga sind, denn beide Teams zwangen auch TB München jeweils zwei Mal in den Tiebreak. Die Damen des Turnerbunds jedoch, scheinen diese Saison auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite zu haben, das manchmal nötig ist um am Ende ganz oben zu stehen. Für Germering heißt es abzuwarten, was kommenden Samstag beim letzten Liga-Spieltag geschieht – gedanklich hat man sich sicherlich schon auf die Saisonverlängerung und die anstehende Relegation - die am 19.April ausgetragen wird und über den letzten Landesligaplatz für die kommende Saison entscheidet - eingestellt. Um sich in den kommenden sechs Wochen vernünftig auf die Relegation vorzubereiten, wird man in zwei Wochen das Bezirkspokalturnier in Bad Tölz nutzen, zu dem sich der SV Germering am Sonntag mit dem Kreispokalsieg ohne Satzverlust qualifiziert hat und sich als Favorit über die teilnehmenden niedrigklassigen Teams TSG Maisach (25:12, 25:11), SV Germering 2 (25:8, 25:21), FC Scheuring (25:12, 25:10), Eichenauer SV 2 (25:15, 25:18) und im Finale gegen den SV Haimhausen mit 25:18 und 26:24 durchsetzen konnte. 

Für die Relegation steht bisher nur der FC Kleinaitingen aus der schwäbischen Bezirksliga fest. Die Schwaben sind vergangene Saison ebenfalls aus der Landesliga abgestiegen und keine gänzlich unbekannte Größe für die Teammitgliedern aus dem letztjährigen Landesligakader des SV Germering. Wer aus der Landesliga in die Relegation zum Klassenerhalt gehen muss ist allerdings noch völlig offen, da es vom derzeitigen Platz fünf bis neun noch jedes Landesligateam treffen kann und diese Entscheidung erst am 21.März fallen wird. Fest steht allerdings bereits der Austragungsort, der wechselt jede Saison zwischen den niedrigklassigen Teams ab, und nachdem letztes Jahr Schwaben Heimrecht genoss, wird die Relegation diesmal in Oberbayern ausgetragen, worüber man sich in Germering natürlich freut.

Jürgen Malter 

Auch interessant

Kommentare