Bereits vormittags geht es für Germerings Volleyballerinnen am Samstag, 28. 11.  beim Heimspielauftakt i

Volleyballerinnen wieder ans Netz

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 vrnl: Birgit Felske (6), Lisi Hocke (3), Paula Mattes (11)

Germering – Für die Frauen des SV Germering geht es mit ihrem ersten Heimspieltag in der Bezirksliga nach einwöchiger Spielpause wieder ans Volleyballnetz. Etwas ungewöhnlich der frühe Spielbeginn um 11:00 Uhr, und auch, dass man nicht wie üblich als Heimmannschaft die ersten beiden Spiele bestreitet, sondern nach dem Vormittagsspiel gegen den TSV München-Ost erst die dritte Spielbegegnung gegen den VfB Eichstätt zur ‚Teatime‘ am späten Nachmittag austrägt.

 Beide Gäste hatten bereits vergangenes Wochenende Spieltag mit unterschiedlichem Erfolg. Während der TSV im Münchner Lokalderby mit zwei Siege und insgesamt fünf Punkten erfolgreich war und nun mit neun Punkten und ausgeglichenem Satz- und Spielverhältnis auf Platz sechs in der Tabelle rangiert, mussten die Domstädterinnen ohne Punkte, mit zwei Niederlagen aus Esting die Heimreise antreten. Der VfB wartet nun genau wie Gastgeber Germering auf den ersten Sieg, weist aber mit 1:12 Sätzen und null Punkten aus vier Spielen die schlechtere Bilanz auf. Mit 3:6 Sätzen und einem Punkt, den man aus Dachau mitnehmen konnte belegen die ‚Hawks in Blue‘ Rang sieben direkt hinter dem TSV München-Ost.

 Mit einer weniger guten Performance im Angriff und Aufschlag, verglichen mit der eine Woche zuvor gezeigten Spielleistung gegen den SV Germering, konnte der ASV Dachau am vergangenen Samstag dem SV Esting nicht gefährlich werden. Mit einem 25:13, 27:25 und 25:17 gegen den ASV holte Esting sich den sechsten Sieg in Folge und steht als einziges Team ohne Niederlage mit nun achtzehn Punkten an der Tabellenspitze und hat ganz klar die Favoritenrolle in der Bezirksliga übernommen. 

Der aussichtsreichste Verfolger MTV München hat sein Spiel von vor zwei Wochen über Ingolstadt im Nachhinein aufgrund eines Eintragungsfehlers in der Mannschaftsaufstellung aberkannt bekommen und sich gegen TSV München-Ost am Samstag im Tiebreak geschlagen geben müssen, liegt aber mit sechzehn Punkten aus acht Spielen auf Tabellenrang zwei. Da die Germeringer Mädels um Teamkäptn Andrea Härle mit bisher zwei Spielen die wenigsten Begegnungen in der Liga absolviert haben, werden sie sich auch mit zwei erhofften Siegen zum Heimspielauftakt nicht in der Tabelle verbessern können, aber es gilt fleißig Punkte zu sammeln, wenn man im weiteren Saisonverlauf zur Tabellenspitze aufschließen möchte. Zur Vorbereitung nutzte man am Dienstagabend noch die Möglichkeit zu einem Trainingsspiel gegen den derzeitigen Spitzenreiter in der Landesliga, dem FC Kleinaitingen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams fand an der Relegation zur Landesliga im April statt, als die beiden Vizemeister der Bezirksligen Oberbayern und Schwaben sich mit einem 3:1 für Kleinaitingen trennten, Der FCK schaffte als Nachrücker dann doch noch den Sprung in die Landesliga und dominiert bisher diese Liga ohne Niederlage. Für Samstag sollte Germerings Kader wieder vollständig sein, auch Monica Marincic, die über die gesamte Vorbereitungsphase den Part des Liberos übernahm und krankheitsbedingt am ersten Spieltag vor zwei Wochen ihr Team nicht unterstützen konnte wird mit an Bord sein – gute Vorzeichen also für Germerings Volleyballerinnen.

Gespielt wird in der Wittelsbacher Halle in Germering mit Zugang über die Fliederstraße. Ab 10:00 Uhr ist Einlass, um 11:00 Uhr Anpfiff zur ersten Partie gegen den TSV-München-Ost. Das Spiel gegen den VfB Eichstätt wird vermutlich irgendwann zwischen 15:00 und 16:00 Uhr angepfiffen, abhängig von der Spieldauer der ersten beiden Begegnungen! Am zweiten Spieltag des Wochenendes empfängt der Landesligaabsteiger MTV Ingolstadt die beiden Aufsteiger TS Jahn München und den SC Freising. Jahn hat wie Germering bisher nur einen Tabellenpunkt aufzuweisen, während Ingolstadt - nicht zuletzt wegen des, am grünen Tisch zuerkannten Sieges über MTV München - und Freising sich beide in der oberen Tabellenhälfte etablieren konnten.

 Jürgen Malter 

 

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