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SG Maisach/Esting entscheidet Volleyballderby für sich

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Kein Durchkommen gab es letztlich für die Estinger (grünes Trikot), die am guten Brucker Block häufig scheiterten. © Metzler

Obwohl die Volleyballer des TuS-Fürstenfeldbruck als Bayernliga-Aufsteiger vor allem in der Rückrunde eine starke Leistung ablieferten, fällt die Entscheidung, ob die Mannschaft zum Klassenerhalt in die Relegation muss oder nicht am 16. März, wenn das Team der beiden Spielertrainer Kevin Bradtke und Eric Nestler beim TSV Vaterstetten antritt.

Esting - Die zwei Punkte, die die Mannschaft beim 3:2 (25:20, 23:25, 21:25, 25:20, 15:11)-Satzsieg am 11. März im Landkreis-Derby gegen die SG Maisach/Esting einfuhren, reichen nicht. Beide Mitkonkurrenten um den Relegationsplatz, SSV Bobingen und VfR Garching, gewann zur gleichen Zeit ihre Begegnungen und schafften somit den direkten Klassenerhalt. Der Liga-Neuling aus der Kreisstadt hat aber im Gegensatz zu Bobingen und Garching noch ein Spiel zu bestreiten. Gewinnt der TuS seine letzte Begegnung, am kommenden Freitagabend (20 Uhr) beim TSV Vaterstetten, so haben sich die Kreisstädter gerettet und Garching muss in die Relegation. 

Estings Trainer muss als Zuspieler aushelfen

In der Viscardihalle gingen beide Mannschaften gehandikapt ins Derby. So musste erstmals in der Saison Estings Trainer Florian Saller die Hallenschuhe für das Bayernliga-Team schnüren und als Zuspieler aushelfen, weil Christof Schiffer fehlte und auch Patrick Schmid ausfiel. „Dafür haben wir uns beachtlich aus der Affäre gezogen“, meinte Saller nach dem Spiel. Vom TuS sei er aber enttäuscht, so Saller. „Da habe ich mehr erwartet, nachdem die in der Rückrunde so durch die Liga gepflügt sind. Am Ende haben sie aber den längeren Atem gezeigt.“ Von unnötig verschenkten Punkten sprach TuS-Spielertrainer Kevin Bradtke nach der Begegnung. „Wenn bei Esting schon der Spielertrainer Zuspieler machen muss“, meinte er, „dann hätten wir schon drei Punkte machen müssen.“ Aber auch er machte die schwache Leistung seiner Mannschaft daran fest, dass einige Spieler durch grippegeschädigt nicht richtig fit waren. Wenn es auch nicht die drei anvisierten Punkte wurden, sondern nur zwei, so gewann Bradtke dem Derby doch noch etwas Gutes ab. 

Gäste drehen den Spieß in den nächsten Sätzen wieder um

„Wir haben zweimal Esting/Maisach geschlagen. Wir sind die Nummer eins im Landkreis.“ Und wenn der TuS am letzten Saisonspieltag beim bereits als Absteiger feststehenden TSV Vaterstetten drei Punkte holt, dann würde man die SG Maisach/Esting auch noch in der Tabelle abfangen. Am Sonntag verliefen alle Sätze recht eng. Riss eine Mannschaft mal aus und erspielte sich fünf oder sechs Punkte Vorsprung, so schaffte es die andere, den Rückstand wieder aufzuholen. Die Aufsteiger aus der Kreisstadt holten sich zwar den ersten Satz, aber die Gäste-SG drehte den Spieß in den nächsten beiden Sätzen um. Nach der 2:1-Satzführung für Esting/Maisach war klar, dass der TuS maximal nur noch zwei Punkte holen konnte. Nach dem 2:2-Satzausgleich ließ der TuS im abschließenden Tiebreak aber nichts mehr anbrennen. 

Dieter Metzler

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