Germeringer Volleyball-Damen müssen weiterhin auf Doppelsieg in heimischer Halle warten

Germering lässt zuhause Punkte liegen

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Gute Laune bei Germerings Volleyball-Frauen nach dem Sieg über PSV München vor heimischen Publikum,  vlnr Birgit Felske 86), Stephanie Lemcke (2), Moinka Marincic (1),

Germering (jm) Die Volleyball Damen des SV Germering müssen auch weiterhin auf einen Doppelsieg in heimischer Halle warten. Mit einem 1:3 (22:25, 25:21, 17:25, 18:25) gegen den ASV Dachau und einem 3:0 (25:19, 25:13, 27:25) über den PSV München bleiben nur drei Punkte in Germering zurück. Der SVG steht mit ausgeglichenen ausgeglichenem Spielverhältnis und vierzehn Punkten weiterhin auf Rang sieben in der Bezirksliga-Tabelle. Der Ehrgeiz vom ASV Dachau reichte allerdings nur für Germering.

 Im Spiel gegen den PSV München büßten die Dachauer Damen, die ohne ihren Trainer anreisten und in der Begegnung mit Germering von dem ehemaligen Bundesligatrainer Andi Wilhelm gecoacht wurden, mit einer 1:3 (23:25, 25:21, 22:25, 22:25) Niederlage weitere Tabellenpunkte ein und entfernen sich damit immer weiter von ihrem Saisonziel.

 Aufgrund ihrer angespannten Personallage machen sich im Dachauer Team sogar schon Gedanken bezüglich des Klassenerhalts breit. Etwas ärgerlich für Germerings Damen, die gegen Dachau nur phasenweise ihre normale Spielleistung abriefen und sich zu oft in eine passive Rolle drängen ließen. Rechtzeitig zur zweiten Spielbegegnung mit dem PSV besann sich der SVG auf seine Stärken und konnte mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen wichtige Punkte erzielen. Insbesondere Stephanie Lemcke lieferte an diesem Tag eine Aufschlagserie nach der anderen, und auch Germerings Block arbeitete wieder sicher, nachdem man sich im vorangegangen Spiel bei diesem Spielelement viel zu viele Eigenfehler leistete, aber auch in den anderen Bereichen lief ebenfalls alles rund. Germerings Angreiferinnen um Kapitän Andrea Härle agierten nun wesentlich effektiver und gewohnt zuverlässig, ohne lästige Eigenfehler. Ramona Kellnar machte dabei ihre hundert Punkte in der Scoring-Liste nach acht Spielen der aktuellen Saison voll, gefolgt von Veronika Adamek, die krankheitsbedingt an diesem Spieltag aussetzen musste, aber für den anstehenden Spieltag beim Tabellenführer SV Esting wieder mit auf dem Spielfeld stehen wird.

Esting musste am Wochenende seine erste Saisonniederlage beim MTV München hinnehmen, so dass kein Team in der Bezirksliga mehr ungeschlagen ist. Bereits am letzten Spieltag im Dezember mussten sie einen Punkt beim PSV München im Tiebreak liegen lassen. Damit dürfte diesen Samstag am 23. Januar ein durchaus interessanter Spieltag in Esting anstehen, wenn es zum Rückspiel mit dem PSV kommt und auch Germering wieder vollbesetzt aufläuft. Sollte der aktuelle Tabellenführer zuhause beide Spiele abgeben wird es in der Liga im weiteren Saisonverlauf wieder richtig spannend werden. Einzig Aufsteiger TS Jahn München, bei dem Germerings Damen kommende Woche zu Gast sind, bleibt in der Liga nach einem verlorenen Tiebreak gegen Tabellennachbarn VfB Eichstätt weiterhin sieglos und hat nun auch die rote Laterne in der Bezirksliga übernommen. Die Hoffnungen von Landesliga Absteiger MTV Ingolstadt auf die Vizemeisterschaft und einen möglichen direkten Wiederaufstieg haben mit den zwei Niederlagen gegen MTV München und SV Esting einen Dämpfer erfahren, wohin gegen der TSV München-Ost mit einem weiteren Doppelsieg über Eichstätt und Jahn München Anschluss zur Tabellenspitze hält und sich damit alle Optionen offen lässt. Germering wird am Samstag in der Halle des SV Esting in der Schloßstraße 21 in Olching um 14:30 Uhr die erste Begegnung zwischen dem Gastgeber und dem PSV München als Schiedsgericht anpfeifen, bevor man im Anschluss daran selbst gegen Esting antreten wird. In der dritten Spielpartie kommt es dann zum Rückspiel zwischen dem SVG und dem PSV München.

Jürgen Malter

 

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