TSV West Fürstenfeldbruck tagte – Schatzmeister Michael Stahl ist unersetzlich, aber er wollte sich zunächst nicht mehr zur Wahl stellen

TSV West: Turbulente Versammlung 

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Der Vorstand: Michael Stahl (Schatzmeister), Günter Eichinger (Präsident), Susi Eichinger (Schriftführerin), Martin Eichinger (Vizepräsident), Markus Koller (Jugendleiter). Es fehlt Anton Maletz (Vizepräsident).

Fürstenfeldbruck -  Wests Schatzmeister Michael Stahl ist unersetzlich. Darüber waren sich die 39 Mitglieder des TSV West bei der turbulenten Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte Zur Alm einig. Doch als Stahl vor der Wahl verkündete, er stehe nicht mehr zur Verfügung, löste er eine der hitzigsten Versammlungen in der Vereinsgeschichte aus. Nachdem Präsident Günter Eichinger ohne Gegenkandidat in seinem Amt für die nächsten zwei Jahre bestätigt wurde, entzweiten sich die Geister bei der Wahl seiner beiden Stellvertreter.

 Mit den beiden amtierenden Vizes, Anton Maletz und Christian Riesling, sowie dem erstmals kandidierenden Präsidentensohn Martin Eichinger standen drei Kandidaten zur Verfügung. Gewählt wurden Riesling und Eichinger jun., nicht aber der nicht anwesende Maletz, der aber sein Einverständnis im Falle einer Wiederwahl schriftlich hinterlegt hatte. Nicht einverstanden mit dem Wahlergebnis war Schatzmeister Stahl. „Ich kann nicht mit einem Vorstand arbeiten, der nichts tut“, begründete Stahl seinen Entschluss, unter diesen beiden Vize-Vorständen nicht weiter zu machen. 

„Wenn Maletz nicht weiter im Vorstand vertreten ist, dann bleibt noch mehr Arbeit an Günter (Eichinger) hängen.“ Martin Eichinger hingegen warf Maletz vor, sich kaum im Verein blicken zu lassen. Es folgten heftige Diskussionen. Schriftführerin und Präsidententochter Susi Eichinger meinte, es müsse doch einen Grund geben, warum Maletz von den Mitgliedern nicht gewünscht wird. Und man solle doch den Jungen eine Chance geben. Nachdem sich die beiden gewählten Vizes kurz zu einer Beratung zurückzogen, erklärte der wiedergewählte Riesling seinen Verzicht. Er habe sechs Jahre scheinbar die Chance nicht genutzt und er möchte nicht dem Verein im Wege stehen. „Für mich ist dann Schluss“, mischte sich Wests Technischer Leiter Werner Lenk ein und verließ vorzeitig die Versammlung. Der Weg für die Wahl von Stahl zum Schatzmeister war nun frei, nachdem Maletz durch den Verzicht von Riesling auf den freigewordenen Vizeposten nachrückte. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, musste die Versammlung die nächste Hürde nehmen. Jugendleiter Antonio Fernandez trat nach sieben Jahren nicht mehr an. Präsident Eichinger war im Vorfeld darüber informiert und hätte den Job wohl selbst übernommen, wenn sich niemand gefunden hätte. Doch mit Markus Koller fand dann sich überraschend schnell dann doch ein Kandidat. 

Ganz unter ging bei der Versammlung fast die Ehrung von verdienten Mitgliedern. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Franz und Elfriede Seibold, Manfred und Ruth Rudolf, Herbert Strobel, Günter Biefel, Werner Masuch, Hubert Weigelt und Magda Sachse geehrt. 

Dieter Metzler

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