Traum Zweite Liga rückt näher

Brucker Panther: Nacktbad im Pucher Meer und Sieg gegen Haßloch

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Der Traum Zweite Liga bei den Panthern lebt. Sportlich blieben die Brucker TuS-Handballer beim 32:25-Sieg gegen Haßloch zum Jahresauftakt 2020 auf Kurs. Hinter den Kulissen kämpfen die Panther weiter um Sponsoren für den Aufstieg.

Fürstenfeldbruck - Prominente Glückwünsche erreichten die Panther nach dem Erfolg gegen Haßloch. Ex-Nationalspieler Dominik Klein übermittelte seine Grüße bei einem Sponsoren-Event nach der Partie per Videobotschaft. 

Glückwünsche vom Ex-Nationalspieler

Und weil er derzeit als Kommentator bei der Handball-Europameisterschaft in Norwegen weilt, hatte er auch gleich noch beste Wünsche von einigen Vertretern des deutschen Trosses aufgezeichnet. Gut läuft auch die Aktion Trikot- sponsor. 

Handballer machen sich nackig

Bis zu 250 Menschen können gegen eine Spende von mindestens 100 Euro ihren Namen unten auf dem künftigen Trikot verewigen lassen. Mittlerweile sind es bereits mehr als 160 Teilnehmer, was den Panther-Spielern ein Nacktbad im Pucher Meer eingebracht hatte. Die hatten den Sprung ins vier Grad kalte Nass zugesagt, wenn sich bis zur Haßloch-Partie 150 Teilnehmer finden. 

Wittelsbacher Halle ist Zweitligatauglich

Um noch mehr Sponsoren zu akquirieren, hat sich ein Projektteam beim TuS gefunden, dem unter anderem die Ex-Spieler Stephan Lohde und Heiko Sasgen angehören. Sasgen will Geldgeber mit den veränderten Möglichkeiten des Sponsorings anlocken: „Es geht nicht mehr nur darum, sein Logo aufzuhängen“, sagte er. Vielmehr könne man Netzwerke oder die Möglichkeiten der sozialen Medien wie Facebook oder Twitter nutzen. „Außerdem besteht die große Möglichkeit, in der Wittelsbacher Halle junge Menschen zu erreichen.“ Die Halle ist indessen zweitligatauglich, wie Brucks OB Erich Raff – selbst lange Jahre Funktionär bei den TuS-Handballern – betont. Dennoch wird weiter an der Möglichkeit gearbeitet eine gemeinsame Heimat für die Herrschinger Volleyballer und die Panther neu in Bruck zu bauen. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt der OB. 

Neue Halle für bis zu 3.000 Zuschauer

Wenn alles glatt gehe, könne die neue Halle für 2.500 bis 3.000 Zuschauer im Jahr 2022 stehen. Alle Bemühungen sind jedoch wertlos, wenn die Spieler auf dem Feld nicht abliefern. Und dieser Druck war gegen Haßloch zumindest in der ersten Halbzeit zu merken. Die Panther taten sich schwer, Coach Martin Wild war nach eigener Aussage „komplett angefressen und sauer auf meine Jungs“. Doch spätestens ab der 40 Minute zeigten die Brucker dann „Handball, wie wir ihn sehen wollen“, so Wild. Der Sieg sei verdammt wichtig gewesen, um die Euphorie rund um die Panther am Leben zu halten. 

Nächstes Spiel am 18. Januar

Der Tabellenvorsprung beträgt nun weiterhin fünf Punkte vor Pfullingen. Als nächstes steht für den TuS wieder ein Spiel in der Fremde an: Am Samstag, 18. Januar, ist der TuS-Tross ab 20 Uhr bei Oppenweiler zu Gast. Das Hinspiel hatten die Panther mit 32:29 gewonnen. Mit einem weiteren Sieg soll nun der Traum Zweite Liga weiter befeuert werden.

Andreas Daschner

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