Am zehnten Ligaspieltag, der der sechste Spieltag für Germerings Damen der Bezirksliga war, wurde ein echter Erfolg verbucht

Zweiter Doppelsieg für den SV Germering

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Sechs Punkte für Germering – zwei 3:1 Erfolge über TS Jahn München und SC Freising! vlnr Libero Tini Ganserer, Birgit Felske (verdeckt), Paula Mattes (11), Andrea Härle, Veronika Adamek, Stephanie Lemcke

Germering - Am zehnten Ligaspieltag, der gleichzeitig der sechste Spieltag für Germerings Damen in der Volleyball-Bezirksliga war, brachte den zweiten Doppelsieg für den SV Germering, der damit das erste Mal seit seinem ersten Spieltag Mitte November einen Tabellenplatz gut machen konnte! Bisher hatte der SVG den siebten Platz fest für sich gebucht, nicht zuletzt wegen des späten Einstiegs in den Spielbetrieb und der bisher deutlich geringeren Anzahl absolvierter Spiele, aber auch auf Grund von Punkten die man bei manchen Spielen unnötig liegen ließ.

 Mit einem 3:1 (25:18, 15:25, 25:9, 25:14) über Gastgeber und Schlusslicht TS Jahn München sicherten sich die SV Damen trotz eines Strauchlers im zweiten Satz ihren ersten ‚Dreier‘ des Tages. Gegen den SC Freising holten sich die Münchnerinnen ebenfalls einen Satz, und vergaben sogar die Möglichkeit auf einen Punktgewinn, als sie eine deutliche Satzführung verschenkten und damit in der Bezirksliga weiterhin glück- und sieglos zusammen mit dem VfB Eichstätt im Tabellenkeller stehen. Die Eichstätterinnen, die am Wochenende ebenfalls in München gastierten, blieben beim MTV München und gegen den PSV ebenfalls erfolglos, und dürften, wie der TS Jahn in ihren verbleibenden sechs Spielen die zum Klassenerhalt nötigen Punkte wohl nicht mehr erspielen können. Das restliche Feld rückt hingegen immer dichter zusammen, nachdem Tabellenführer SV Esting auch an diesem Spieltag beim ASV Dachau Federn ließ und sich mit 3:1 geschlagen geben musste.

 Mit vier Spielverlusten aus den letzten sechs Spielen rangieren sie nun punktgleich mit MTV München an der Tabellenspitze und es bleibt offen wer sich in vier Wochen die Krone aufsetzen kann, und wer als ‚Prinzessin‘ am 9.April die Aufstiegschance in den Relegationsturnieren nutzen darf. Mit dem 3:1 (19:25, 25:22, 25:22, 25:20) Sieg über den SC Freising hält sich auch Germering für sein Schlussdrittel in der Liga alle Möglichkeiten offen, obwohl man ein schweres Restprogramm zu absolvieren hat und zweimal gegen den heimlichen Favoriten MTV München antreten muss, und auch den angeschlagenen SV Esting zum Rückspiel erwartet.

Der SVG hat im Spiel gegen Freising aber unter Beweis gestellt, dass er schlagkräftig genug ist, auch wenn der Kader gesundheitlich angeschlagen ist und nicht immer alle Spielelemente gleich gut laufen. Unterlag man dem SC im Hinspiel beim ersten Spieltag noch mit 3:1 trotz gutem Angriffs- und Blockspiel, war es diesmal die Annahme die den Grundstock für Germerings Erfolg bildete. Nur fünf Prozent der Gegenpunkte resultierten aus Annahmefehlern und mit guter Stimmung, solider Leistung im Aufschlag und Angriff sicherte sich das SVG-Team drei weitere Punkte im Kampf um die Tabellenplätze, auch wenn man im ersten Satz gegen Freising eine komfortable 10:3 Führung nicht nutzte, und nach dem 16:16 Satzausgleich kaum mehr Punkte gelangen und der SC im ersten Durchgang die Oberhand behalten sollte. Für alle Ligateams steht nun eine Spielpause bis zum 20. Februar an, dann geht es für Germering erneut nach München, dieses Mal zum TSV München-Ost, gegen den man im Hinspiel eine 2:0 Führung aus der Hand gab und es im Rückspiel besser machen möchte. Das Auftaktspiel beim TSV bestreiten diesmal allerdings die beiden Gastteams, der SVG und der MTV München. Anpfiff ist bereits um 12:00 Uhr in der Dreifachhalle des Berufsbildungszentrums in der Orleanstrasse 44. Danach geht es für Germering im Wochentakt bis zum Saisonende weiter. Am 27.Februar empfängt man zuhause den MTV Ingolstadt, sowie den SV Esting zum Rückspiel, bevor es für den SVG zum Saisonfinale nochmals in die Landeshauptstadt zum MTV München geht und man das letzte Spiel der Saison dann gegen TS Jahn München bestreiten wird.

Jürgen Malter

 

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