Germerings Handballer geben Zwischenbericht aus der Zwangspause

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Sportlich gesehen kommt die Zwangspause den SCUG eher ungelegen, da sie gerade einen Lauf hatten. 

Germering - Nachdem der reguläre Handball Spielbetrieb Deutschlandweit durch die Corona Pandemie zum Erliegen gekommen ist, heißt es auch für die 1. Herrenmannschaft des SCUG erst einmal abwarten.

Der weitere Verlauf der aktuellen Landesliga Saison steht derzeit in den Sternen. Wie der BHV über die weitere Vorgehensweise entscheiden wird, wird sich frühestens in den nächsten Wochen zeigen. Damit keinem in der Zwischenzeit zu Hause zu langweilig wird, will der Verein einen kleinen Zwischenbericht Einblicke aus dem (derzeit virtuellen) Lager des SC Unterpfaffenhofen-Germering geben.

Spieler halten sich daheim fit

Nachdem der BHV am Donnerstag, den 12. März, die Unterbrechung des  Spielbetriebes bekannt gegeben hat, traf sich die Mannschaft ein letztes Mal am selben Tag. Dabei wurde sie über die Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes bis auf weiteres informiert. Seitdem hält sich jeder Spieler individuell mit Hometraining-Workouts fit. Die Kommunikation innerhalb der Mannschaft, Trainer und Spieler, läuft seit diesem Zeitpunkt ausschließlich über digitale Medien.

Unterbrechung des guten Laufs

Dabei kommt die Unterbrechung rein sportlich für den SCUG eher ungelegen. So  hatte man nach der doch eher ernüchternden Hinrunde gerade einen „Lauf“ und konnte seit dem Gundelfingen-Spiel ein positives Punkteverhältnis von 12:6 erzielen. Darunter konnte man sehr positive Ergebnisse, wie die Siege gegen Allach (32:26) und auch gegen Würm (26:21) verzeichnen. Und auch die jüngsten Ergebnisse mit einer kämpferischen Leistung, ersatzgeschwächt in Herrsching und dem Sieg gegen Dietmannsried, gaben Anlass zur Hoffnung, die Saison positiv beenden zu können. Schlussendlich befand man sich vor Abbruch des Spielbetriebes auf einen sehr zufriedenstellenden achten Platz. Sportlich ist die Unterbrechung für den SCUG  schade, da vor allem die jungen und unerfahrenen Spieler das höhere Niveau der Landesliga angenommen haben und sich dadurch das Spiel der Mannschaft stabilisierte.

Hoffnung auf gute Entscheidung der Verbände

Nichts desto trotz ist jedem bewusst, dass in Zeiten wie diesen, der Sport zur Nebensache wird und es derzeit gilt, andere Prioritäten zu setzen. „Vor daher ist es zwar schade, dass wir die Saison nicht (wie geplant) zu Ende spielen konnten, jedem aber absolut die Notwendigkeit dieser Maßnahmen bewusst ist. Ich hoffe, dass die Verbände eine gute Regelung für die weitere Vorgehensweise zum Spielbetrieb finden werden“, so Trainer Chris Dück.

Verein wünscht allen viel Gesundheit

Die „Erste“ des SCUG hofft auf ein baldiges Ende dieser Krise, um möglichst schnell wieder in den normalen Alltag zurückkehren zu können. "Bis dahin wünscht Sie allen Fans, Supportern, Freunden, Interessierten und allen anderen viel Gesundheit und Kraft diese Zeit möglichst unbeschadet überwinden zu können", sagt Dück.

red

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