Danny Schuberth sichert Pfrontener Sieg gegen Kempten

Zittersieg im Penaltyschießen

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Markus Bickl (v.l. im roten Trikot), Thomas Böck und Kevin Kleinhans vom EV Pfronten versuchen gegen Kempten ein Tor für die Falcons zu erzielen.

Kempten – Spannend ging es am vergangenen Freitag beim Traditionsderby zwischen dem EV Pfronten und dem ESC Kempten zu: Pfronten legte vor, Kempten zog nach. So musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen: Hier sorgte Pfrontens Goalie Danny Schuberth im dritten Durchgang für den 6:5-Erfolg.

Vollkommen anders präsentierten sich die Falcons dann am Sonntag gegen Fürstenfeldbruck. Mit nur zwölf Mann im Team hatten sie den Oberbayern nichts entgegenzusetzen und gingen mit 1:5 unter. Die Kemptener Sharks waren von Beginn an überlegen und hatte mehr Spielanteile, die sie allerdings nicht nutzten. Anders der EV Pfronten: Er nutzte eine seiner wenigen Chancen zum 1:0 in der 15.Minute durch Markus Bach. Obwohl die Partie durchaus spannend war, fielen im ersten Drittel keine weiteren Tore. Im zweiten Abschnitt nahm die Partie dann an Fahrt auf. 

Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch waren es wieder die Pfrontener, die sie auch nutzten. Joel Titsch erzielte in der 24. Minute das 2:0. Glück hatten die Gäste dann in der 34. Minute, als die Unparteiischen Kemptens Treffer durch Sebastian Weixler wegen Torraumabseits nicht gaben. Doch nur vier Minuten später durften dann aber die Hausherren jubeln. In der 38. Minute verkürzte Andreas Ziegler auf 1:2. Der Kemptener Jubel war noch nicht verklungen, da hatten die Pfrontener Fans Grund zum Feiern. 

Denn nur 21 Sekunden nach dem Anschlusstreffer stellte Joel Titsch mit seinem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Nur 30 Sekunden später erhöhte Matthias Ziegler sogar auf 4:1. Doch auch die Sharks hatten eine passende Antwort parat. 18 Sekunden nach dem vierten Pfrontener Treffer verkürzte Nikolas Oppenberger auf 2:4. 

Kempten kommt zurück 

m letzten Dritte waren gerade einmal 26 Sekunden gespielt, als Pfrontens Joel Titsch auf Zuspiel von Adrian Hack seinen dritten Treffer des Abends zum 5:2 erzielte. Es schien alles auf einen glatten Sieg des EV Pfrontens hinauszulaufen. Doch das Team von Trainer Herbert Gmeinder ließ sich nun zu vielen Strafzeiten hinreißen, die nicht ohne Folgen blieben. Kempten verkürzte in der 46. Minute durch Alexander von Sigriz und in der 55.Minute durch Nikolas Oppenberger jeweils in Überzahl auf 4:5. 

Diese beiden Treffer motivierten die Sharks, die nun weiter mutig nach vorne spielten. In der 57. Minute glich schließlich Nikolas Oppenberger mit seinem dritten Treffer zum 5:5 aus. So musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Nachdem im ersten Durchgang jeweils Nikolas Oppenberger für Kempten und Adrian Hack für Pfronten getroffen hatten, ging es im Modus eins gegen eins weiter. Hier waren wieder Oppenberger und dieses Mal Joel Titsch für Pfronten erfolgreich. Anschließend musste wieder Adrian Hack ran, der Kemptens Schlussmann Markus Russler überwand. Nun kam es auf Oppenberger an, doch Pfrontens Torhüter Danny Schuberth hielt. 

Während die mitgereisten Pfrontener Fans den Derbysieg feierten, bemängelte Pfrontens Coach Herbert Gmeinder die vielen Strafzeiten und Undiszipliniertheiten im Schlussdrittel durch die der Gegner wieder ins Spiel fand. Am kommenden Freitag, 7. November, ist der EV Bad Wörishofen um 20 Uhr zu Gast in Pfrontener Sherwood-Stadion. Die Unterallgäuer liegen in der Tabelle einen Platz vor den Falcons. Zwei Tage erlitt der EV Pfronten den ersten Dämpfer. Verletzungen, Sperrungen und ein zeitgleich stattfindendes Juniorenspiel sorgten dafür, dass Trainer Herbert Gmeinder gerade einmal zwölf Spieler zur Verfügung standen. Die hatten den Crusaders aus Fürstenfeldbruck nur wenig entgegenzusetzen. 

EVP hat keine Chance 

Mit 1:5 gingen die Pfrontener unter. Bereits in der siebten Minute erzielten die Hausherren den ersten Treffer durch Philip Brunenberg. Die Falcons wehrten sich zwar, doch sie konnten den zweiten Treffer durch Patrick Mc Gehee in der 17. Minute nicht verhindern. Vier Minuten später erhöhte Phillip Gastgeber auf 3:0 und in der 38. Minute McGehee auf 4:0, ehe Pfrontens Philipp Kadar nur 20 Sekunden später auf 1:4 verkürzte. 

Den Schlusspunkt setzte in der 49. Minute Philipp Steidle zum 5:1-Endstand für den EV Fürstenfeldbruck. Schlimmer als die Niederlage dürfte allerdings wohl Joel Titschs Verletzung für den EVP zu bewerten sein. Der Topscorer zog sich im Zweikampf unglücklich eine Kopfverletzung zu. Wann er wieder einsatzbereit ist, ist noch nicht bekannt. 

Am kommenden Freitag, 14. November, ist der EV Pfronten um 20 Uhr zu Gast beim EA Schongau, bevor es am Sonntag, 16. November, um 19.30 Uhr weiter zum SC Forst geht. Am Donnerstag, 20.November, steht dann die Generalversammlung des EV Pfronten auf dem Programm. Sie findet um 20 Uhr in der Stadiongaststätte statt.

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