Der EV Füssen besiegt den ERC Lechbruck mit 11:1

EVF feiert Torreigen im vollen Haus

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Florian Simon versucht ein Tor für den EVF zu erzielen.

Füssen – Allen Grund zur Freude hatte am Freitag der EV Füssen. Im Derby gegen den ERC Lechbruck erkämpften sich die Füssener nicht nur einen deutlichen 11:1-Sieg, sie konnten sich auch mit 1500 Zuschauern über ein ausverkauftes Stadion freuen.

Zum ersten Mal seit langer Zeit platzte die Halle eins des BLZ aus allen Nähten. Riesengroß war das Interesse der Zuschauer an dem Spiel gegen den Nachbarn Lechbruck, der seit Jahren in der Bezirksliga auch dank seiner guten Nachwuchsarbeit ein junges Team stellt und sich kontinuierlich verbessert.

Zuletzt hatten die Flößer den zweiten Platz in der Gruppe West hinter Ulm erreicht. Die Begegnung war also eine richtige Standortbestimmung für den EVF, auch wenn der ERC auf einige verletzte und gesperrte Spieler verzichten musste, darunter seine beiden Stammtorhüter.

So stand im Tor der 19-jährigen Florian Seidl, der seine Sache recht gut machte. Beim EVF hütete Florian Glaswinkler das Tor. Er musste im ersten Abschnitt häufiger eingreifen, als ihm lieb war. Bereits in der ersten Minute hatten die Flößer eine gute Torchance. In der zwölften Minute wäre bei einem Alleingang beinahe der Ausgleich gefallen. Eine Minute zuvor hatte Sascha Golts in Überzahl auf Vorarbeit von Andre Bühler die Füssener in Führung gebracht. Ein Kunststück gelang Marius Keller beim 2:0 in der 16. Minute, als er einen Schuss von Andi Schorer ins kurze Eck abfälschte.

Verdiente Führung

Die Führung der Füssener war verdient, die Gäste bereiteten den Hausherren mit ihrem konsequenten Defensivspiel und schnellen Kontern aber sichtliche Probleme. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Füssener aber deutlich das Tempo und Lechbruck bekam große Probleme. In der 25. Minute glänzte Gästetorhüter Seidl noch mit einem Fanghandsave gegen Florian Simon, innerhalb von gut einer Minute musste er aber zwei Fernschüsse von Christian Krötz und Omar Rona passieren lassen.

Trotz der Füssener Überlegenheit hatten die Flößer immer wieder gute Torchancen, so auch in der 31. Minute, als sie aus kurzer Distanz das leere Toreck verfehlten. Dafür liefen sie in einen Konter, den Andrej Naumann auf Zuspiel von Marvin Schmid zum 5:0 verwertete. Nun spielten die Füssener immer stärker auf, und trafen durch Eric Nadeau, Marc Besl, Andre Bühler und Golts mit einem listigen Schlenzer ins kurze Eck innerhalb von sieben Minuten viermal zum 9:0-Zwischenstand.

Gute Chancen

Im Schlussdrittel hatte der EVF weiterhin gute Chancen, wobei sich der klare Spielstand auch in der letzten Konsequenz beim Torabschluss zeigte. Den Lechbruckern gelang es mit viel Einsatz lange Zeit einen weiteren Gegentreffer zu vermeiden, selbst bei fast zweiminütiger doppelter Überzahl sprang nur ein Lattentreffer heraus. Insgesamt trafen die Füssener im gesamten Spiel siebenmal das gegnerische Torgestänge. In der 56. Minute erhöhte der Stürmer Vincent Wiedemann auf 10:0. In der letzten Spielminute hatte der EVF noch einmal zwei Treffer zu verzeichnen.

49 Sekunden vor dem Ende markierte Maxi Schorer das elfte EVF-Tor. 28 Sekunden vor der Schlusssirene traf Magnus Lang zum späten Ehrentreffer für die Gäste, den sie sich mit ihrem Engagement redlich verdient hatten.

Der EV Füssen bestreitet sein nächstes Spiel am Sonntag, 15. November, auswärts um 17.30 Uhr gegen die SG Lindenberg/Lindau 1b, das nächste Heimspiel findet am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr gegen Woodstocks Augsburg statt.

kb

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