TSV-Damen klettern auf Platz eins

Souveräner Rückrunden-Auftakt für Pfrontens Handballerinnen

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Häufig setzten sich die Pfrontener Angreiferinnen gegen die Memminger Abwehr durch.

Memmingen/Pfronten – Einen erfolgreichen Start in die Rückrunde der Bezirksliga Staffel West haben am Samstag die Handballerinnen des TSV Pfronten gefeiert.

Mit 25:16 fuhren die Pfrontenerinnen einen ungefährdeten Sieg gegen Memmingen ein. Nach dem knappen Heimspielerfolg war das Team in Memmingen deutlich überlegen und gewann auch in dieser Höhe verdient. Aufgrund des einen mehr absolvierten Spieles steht der TSV Pfronten nach Pluspunkten nun an der Tabellenspitze der Liga. 

Mit ausreichend Selbstvertrauen traten die Frauen aus Pfronten zu ihrer Auswärtsbegegnung beim TV Memmingen an. Sie erinnerten sich gut an den knappen Hinspielerfolg in eigener Halle, wo die Pfrontenerinnen gerade mit einem Tor Unterschied gewinnen konnten. So eng sollte es an diesem Spieltag aber nicht zugehen. 

Der TSV Pfronten tat sich allerdings in der Anfangsphase der Begegnung etwas schwer in der rutschigen Halle. So konnte er zunächst auch nur wenig Akzente setzen. Da die Würfe der Gegnerinnen zu diesem Zeitpunkt stets sichere Beute von Torfrau Teresa Schmölz waren, gelang beiden Teams zunächst kein Torerfolg. Doch in der dritten Spielminute gingen die Gastgeberinnen schließlich in Führung. Das sollte im weiteren Verlauf der Partie aber die einzige Führung des TV Memmingen bleiben. 

Den Pfrontenerinnen gelang dann erst nach sechs Minuten der erste Torerfolg, mit dem sie die Führung der Memmingerinnen ausglichen. Nach der eher zähen Eröffnungsphase, in der sich beide Teams abtasteten, kam nun etwas mehr Schwung in das Geschehen. Pfronten konnte sich immer wieder einen kleinen Vorsprung von ein bis zwei Toren herausspielen, den die Gegenerinnen aber jedes Fall ausglichen.

 Vor allem Tina Braun brachte mit drei Toren von der Außenposition ihre Mannschaft immer wieder in Führung. So konnten die Pfrontenerinnen dann kurz vor Ende der ersten Spielhälfte das Ergebnis etwas deutlicher gestalten. Mit dem ersten Tor von Vreni Schneider, die nach langer Verletzungspause wieder in den Spielbetrieb einstieg, ging der TSV Pfronten mit einer 14:10-Führung in die Halbzeitpause. 

Offensiver in Abwehr

Dort entschieden Mannschaft und Trainerstab, im zweiten Spielabschnit im Abwehrverhalten etwas offensiver zu Werke zu gehen und den spielerisch gut agierenden Rückraum des TV Memmingen mehr zu unterbinden und seinen Spielaufbau damit zu stören. Das war genau das richtige Mittel. 

Denn nun schlichen sich immer wieder Abspielfehler und unkonzentrierte Aktionen in das Spiel der Gegnerinnen ein, von denen der TSV Pfronten mit schnellen Gegegnstößen und Torerfolgen profitierte. Memmingen erzielte bis zur 50. Spielminute nur noch drei Tore. 

Der TSV ließ aufgrund der sehr konzentriert arbeitenden Deckung und einer wieder gut aufgelegten Torfrau Teresa Schmölz nicht mehr zu. Ihrerseits bauten die Pfrontenerinnen mit schnell und schön herausgespielten Toren das Ergebnis bis zur 40. Minute auf acht Tore Vorsprung aus und konnten damit zunehmend sicherer im eigenen Spielaufbau sein. 

Gastgeberinnen ohne Chance

Die Gastgeberinnen hatten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen, so dass der TSV Pfronten am Ende ein verdienter und nie gefährdeter Auswärtserfolg einfuhr.

Dabei waren die Torerfolge erneut ausgeglichen verteilt. An diesen waren neun Spielerinnen beteiligt. Am erfolgreichsten waren Tina Braun, Franzi Trenkle und Dani Waibl mit jeweils vier Toren. Drei Treffer erzielten zudem Annica Gemmel und Teresa Waibl. 

Auf jeweils zwei Tore kamen Irina Marceta, Michi Zweng und Lisa Waibl. Einen Treffer erzielte Vreni Schneider. 

Das nächste Spiel steht für die Pfrontener Handballerinnen am Sonntag, 2. Februar, an. Dann spielen sie um 14.45 Uhr beim TV Immenstadt. Deutlich knapper ging es da bei den Pfrontener Handballern zu. Sie erkämpften sich am Samstag einen 22: 21-Erfolg beim TV Memmingen II. Am Samstag, 1. Februar, werden sie um 16 Uhr beim TSV Schongau gastieren.

kb

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