Schnelle Konter führen zum Erfolg

Mit 27:16 besiegen die Handballerinnen des TSV Pfronten den TSV Oberstaufen

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Mit starken Anspielen am Kreis kommen die Pfrontener Handballerinnen (weiß-graue Trikots) oft zu Torerfolgen gegen den TSV Oberstaufen.

Pfronten – Einen souveränen 27:16-Sieg haben am Samstag die Handballerinnen des TSV Pfronten gegen den TSV Oberstaufen geholt. Von Anfang an bestimmten spielerisch stark auftrumpfende Pfrontenerinnen das Spielgeschehen und beendeten siegreich das letzte Saisonspiel vor heimischer Kulisse.

Wie bereits in den vergangenen Begegnungen spielten die Frauen des TSV Pfronten gegen das Team aus Oberstaufen von Beginn an hochkonzentriert und mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein. Das Heimteam hatte sich vorgenommen, die gegnerische Spielmacherin aus dem Spiel zu nehmen und so den Spielaufbau der Gegnerinnen zu schwächen. Das erwies sich auch als die richtige Maßnahme. Daneben bekamen die Gastgeberinnen mit der Zeit auch die weiteren Aufbauspielerinnen aus Oberstaufen immer besser in den Griff. 

Bis zur 17. Spielminute verlief die Partie sehr ausgeglichen, Pfronten gelang es allerdings immer, eine knappe ein bis zwei Tore Führung zu behaupten. Vor dem gegnerischen Tor waren es oft die Anspiele über den Kreis, die die Pfrontenerinnen geschickt zu Torerfolgen nutzten. Die Deckung stand von Beginn an gut gestaffelt und ermöglichte kaum ein Durchkommen für die Damen aus Oberstaufen. Zu diesem Zeitpunkt führte das Team aus Pfronten mit 9:8-Toren. 

Von der 18. Spielminute bis zum Pausenpfiff folgte dann die stärkste Phase der Gastgeberinnen. Innerhalb von zwölf Minuten erhöhten sie ihre Führung mit sechs Toren in Folge bei keinem Gegentreffer zu einer starken 15:8-Halbzeitstand. Dabei waren es vor allem schnell vorgetragene Konter und sehenswerte Spielzüge der Pfrontenerinnen, die zu Torerfolgen führten. 

Schwächephase bleibt ohne Folgen

Genauso trat die Heimmannschaft auch zu Beginn des zweiten Durchgangs an. Mit zwei schnellen Treffern erhöhten sie ihre Führung auf 17:8. Selbst eine kleine Schwächephase mit fast zehn Minuten ohne Torerfolg warf das heimische Team nicht aus der Erfolgsspur. Ein wenig zu schnell abgeschlossene Angriffe und einige Unsicherheiten in der Ballannahme sorgten für unnötige Ballverluste, die die Spielerinnen aus Oberstaufen aber nicht zu ihren Gunsten nutzen konnten.

Im Gegenteil – mit ihrem zweiten Treffer sorgte Sara Lipovac für das 20. Tor des TSV Pfronten in diesem Spiel und läutete damit eine starke Schlussoffensive des Heimteams ein. 

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 27:16-Erfolg für den TSV Pfronten, mit dem die Oberstaufenerinnen noch gut bedient waren. Erfolgsgarant war erneut die gesamte Pfrontener Mannschaft. Elf Spielerinnen verbuchten an diesem Tag Torerfolge – so viele wie noch nie in dieser Saison. Mit fünf Toren verzeichnete Tanja Zweng die meisten Treffer. Vier Tore erzielte zudem Dani Waibl. Jeweils drei Treffer gingen auf das Konto von Silvi Regner, Teresa Waibl und Sara Lipovac. Die weiteren Tore schossen Tina Braun, Kati Liebmann und Ann-Sophie Trinkner, die jeweils zwei Mal trafen, sowie Annica Gemmel, Michi Zweng und Franzi Trenkle. Auch in der Abwehr hat sich die Pfrontener Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert und besitzt mit Teresa Schmölz eine der besten Torhüterinenn der Liga. 

Emotional wurde es schließlich am Ende der Partie, als die Pfrontenerinnen ihre „Edelfans“ Gabi und Judy Zweng auszeichneten. Die Beiden versäumten bisher nur ein einziges Spiel und freuten sich über die kleine Ehrung. 

Am kommenden Samstag, 30. März, tritt der TSV Pfronten bei der zweiten Garnitur der SG Biessenhofen/Marktoberdorf an. Ein harter Gegner, der mit einem Spiel weniger auch noch Ambitionen auf den dritten Tabellenplatz hat, den derzeit immer noch der TSV einnimmt.

kb

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