Schützenfest für den TSV Pfronten

Mit 30:5 deklassieren die Pfrontener Handballerinnen den TV Immenstadt

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Der TV Immenstadt hat keine Chance gegen den TSV Pfronten (blau-weißes Trikot).

Pfronten – Nicht die Spur einer Chance hatte am Samstag der Tabellenletzte aus Immenstadt gegen die Handballerinnen des TSV Pfronten. Nach einer eher mäßigen ersten Halbzeit besannen sich die Pfrontenerinnen auf ihre Stärken, so dass sie am Ende einen erwartet hohen 30:5-Erfolg einfuhren.

Viele Tore erzielen und nur wenige kassieren – das hatte sich der TSV Pfronten für die Begegnung gegen den Tabellenletzten aus Immenstadt vorgenommmen. Denn auf den Tabellenplätzen zwei bis fünf kann am Ende der Saison das Torverhältnis durchaus noch eine Rolle spielen. So begannen die Pfrontenerinnen auch diese Partie. 

Zwar hielt das Heimteam die Gegnerinnen während des gesamten Spieles auf Distanz und erspielte sich bis zur 15. Minute einen sicheren 8:0 Tore-Vorsprung. Bis zur 19. Minute bauten die Gastgeberinnen die Torausbeute aber nur um weitere zwei magere Törchen aus, zudem gelang es den Gästen in der 19. Minute ihr erstes Tor zu erzielen. Bei diesem schwachen Gegner hätte die Führung durchaus mehr Tore umfassen müssen, so der TSV Pfronten. Aber wie so oft passten sich die Pfrontenerinnen der Spielweise ihres Gegners an. Das hatte dann auch zur Folge, dass bis kurz vor dem Seitenwechsel das Pfrontener Team in elf Spielminuten nur ein einziges weiteres Tor erzielen konnte. Immenstadt verbuchte sogar noch zwei weitere Tore zum 3:11-Halbzeitstand. 

In der zweiten Halbzeit war dann ein besser aufgelegtes und engagierter zur Sache gehendes Pfrontener Team zu sehen. Die Gastgeberinnen unterbrachen jetzt das sehr behäbige Aufbauspiel der Gäste deutlich aggressiver und spielten mit schnell vorgetragenen Tempogegenstößen einfache Tore heraus. So hatte es sich auch das Pfrontener Trainerteam vorgestellt. Die wenigen Schüsse, die noch auf das Pfrontener Tor kamen, parierte gewohnt sicher Torfrau Teresa Schmölz, die zudem auch noch drei Sieben-Meter-Strafwürfe vereitelte. 

Und ab der 40. Minute drehten die Gastgeberinnen dann so richtig auf. Immenstadt erzielte in der 39. Minute sein letztes Tor zum 5:15 – ab diesem Zeitpunkt waren nur noch die Pfrontenerinnen am Zug. So schraubten sie das Ergebnis bis zum Spielende auf 30:5 herauf. Dieses Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können. Doch der TSV Pfronten war zufrieden mit dem Spielverlauf und vor allem der Steigerung in der zweiten Halbzeit. 

Zudem konnten sich insgesamt neun Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Dabei stach vor allem Tanja Zweng heraus, die sieben Treffer erzielte. Die weiteren Tore für Pfronten schossen Michi Zweng, die fünf Mal traf, Verni Schneider, die vier Mal erfolgreich war, Dani und Lisa Waibl, die jeweils drei Tore einnetzten, Elisa Gemmel, Silvi Regner, Teresa Waibl und Franzi Trenkle, die jeweils zwei Tore schossen. 

Am kommenden Sonntag, 17. März, spielt die Mannschaft um 12 Uhr bei der zweiten Garnitur des TV Waltenhofen/Kottern. In dieser Partie wird es sicherlich wieder etwas anders zur Sache gehen, so dass vom gesamten Team vollster Einsatz gefordert wird.

kb

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