Der EVF holt sich den Meistertitel

+
EVF-Kapitän Eric Nadeau präsentiert unter Beifall von Bürgermeister Paul Iacob (links) den Meisterpokal den Fans.

Füssen – Der EV Füssen ist Bayerischer Bezirksligameister. Nach einem 11:5-Erfolg im ersten Spiel gegen die Black Bears Freising, wurde es im Rückspiel in Füssen noch einmal spannend: Vor 1098 Zuschauern erkämpften sich die Füssener eine 5:1-Führung. Doch Freising kam noch einmal auf 4:5 heran.

Da der EVF völlig den Faden verloren zu haben schien, schickte Trainer Thomas Zellhuber seine Routiniers aufs Eis. Was sich als richtig herausstellte: Sascha Holz erzielte den 6:4-Siegtreffer. Dafür ließ Stadionsprecher Salim Rona und die zahlreichen Fans den Füssener gleich sieben Mal hochleben.

Am Ende war die Freude groß: EVF-Kapitän Eric Nadeau riss den Siegerpokal der Bayerischen Bezirksliga in die Höhe und demolierte dabei gleich den Deckel. Doch das war ihm egal. Ausgelassen feierten die Spieler zusammen mit den Fans den Meistertitel in der Bayerischen Bezirksliga.

Das Hinspiel in Freising war dagegen eine viel deutlichere Angelegenheit. Vor 350 Zuschauern drückte der EVF von Beginn an aufs Tempo und verwandelte in der zweiten Spielminute die erste Torchance durch Marius Keller (Schorer A.) zum 1:0. Die Gastgeber hielten jedoch gut mit und zeigten, dass sie in den vergangenen Jahren noch eine Liga höher gespielt haben. In der siebten und zehnten Spielminute hatten die Black Bears zwei gute Möglichkeiten, vergaben aber.

 Füssen nutzte dagegen seine Chancen: Vincent Wiedemann (Seider) erhöhte auf 2:0, ehe Andrej Naumann eine starke Kombination über Tobias Meier und Sascha Golts zum 3:0 abschloss. Als eine Minute später Marc Besl (Nadeau) sogar in Unterzahl auf 4:0 stellte, sah sich SE-Trainer Ibelherr gezwungen, eine frühe Auszeit zu nehmen. Die fruchtete, denn noch während dieser Strafe verkürzte Marcus Mooseder auf 1:4. Der EVF zeigte sich davon aber nur mäßig beeindruckt. Kurz darauf rettete nur der Posten die Freisinger vor einem Gegentreffer.

Zwei Tore in 105 Sekunden 

Der zweite Abschnitt sollte dann kurios verlaufen. Zwei kurz aufeinander folgende Strafzeiten gegen die Black Bears nutzten die Füssener aus. Sascha Holz (Nadeau, Naumann) traf in der 22. Minute zum 5:1. Nur eine Zeigerumdrehung später markierte Freisings Verteidiger Sascha Aiglstorfer das 2:5, ein Füssener Spieler fälschte dabei die Scheibe ins eigene Tor ab. 39 Sekunden später stellte Florian Simon (Nadeau, Besl) auf 6:2, und in der 26. Minute gab es durch Marius Keller (Dressel, Schorer A.) den siebten EVF-Streich. Da hatten die Gastgeber genug: Freisings Topscorer Felix Kammermeier traf innerhalb von 105 Sekunden zum 4:7. Anschließend hatten die Hausherren ihre beste Phase. Immer wieder kamen sie frei zum Schuss. Doch der Pfosten und EVF-Goalie Max Meier verhinderten Treffer. In die andere Richtung lief die Begegnung erst wieder, als Andrej Naumann bei einem Break gefoult wurde, und den Penalty zum 8:4 verwandelte. Danach schloss Mauro Seider einen Füssener Konter zum 9:4 ab.

Unterzahl überstanden 

Im letzten Drittel schienen beide Teams zunächst ihr Pulver verschossen zu haben. Tobias Meier, Sascha Golts und Vincent Wiedemann hatten noch die besten Möglichkeiten, ehe der EVF zwei Minuten in doppelter Unterzahl auf dem Eis stand. Diese überstand der EVF mit viel Einsatz jedoch schadlos. In der 51. Minute verkürzte Verteidiger Pavel Hanke für die Black Bears dann aber auf 5:9. Der EVF hatte auch diesmal eine Antwort parat: 12 Sekunden später traf Marc Besl (Neuber) zum 5:10. Danach schloss Tobias Meier auf Zuspiel von Tobias Dressel und seines Bruders im Tor ein Solo zum 5:11-Endstand ab.

kb

Auch interessant

Meistgelesen

TSV Pfronten schafft Klassenerhalt
TSV Pfronten schafft Klassenerhalt
Am Ende fehlt nur wenig 
Am Ende fehlt nur wenig 
Medaillenregen für den TSV
Medaillenregen für den TSV
Schnell um die Pylonen
Schnell um die Pylonen

Kommentare