Mayr und Gordon retten EVF-Sieg

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Gerangel vor dem Freiburger Tor: Die Füssener Spieler kämpfen um den Puck. Foto: Köhntopp

Füssen – Ein durchwachsenes Wochenende liegt hinter dem EV Füssen. Gegen Schweinfurt unterlag er mit 3:5, ehe er am Sonntag Freiburg mit 6:5 im Penalty-Schießen besiegte. Zwar wäre hier ein Sieg in der regulären Spielzeit drin gewesen, doch den vergaben die Füssener im letzten Drittel.

Nachdem sie sich nur zwei Punkte geholt hatten, haben die Füssener Leoparden die Teilnahme an den Play-offs zwar noch nicht sicher, aber man hat mit den Spielen gegen Deggendorf und Klostersee am kommenden Wochenende vieles in der eigenen Hand: Der Vorsprung bei noch vier ausstehenden Partien beträgt neun Punkte auf einen Play-Down-Platz und auf die Konkurrenten wartet außerdem ein schweres Restprogramm. Zwar könnte Füssen Peiting noch einholen, allerdings dürfen dann solche Vorstellungen wie in Schweinfurt nicht mehr passieren. 

Beim 3:5 legte der Altmeister eine desolate Anfangsphase hin und lag schnell mit 0:3 zurück. Trainer Marcus Bleicher musste bereits nach vier Minuten eine Auszeit nehmen. „Nach diesem Spiel gab es eine deutliche Ansage von mir an das Team“, sagte der Coach. „Ich habe gesagt, wir müssen mit Respekt nach Schweinfurt fahren, und dann so was.“ Insgesamt war Bleicher mit dem Wochenende nicht zufrieden, auch wenn seine Mannschaft am Sonntag immerhin den Tabellenzweite Freiburg im Penaltyschießen bezwang. 

Nach klar überlegenem ersten Drittel mit einer 2:0-Führung durch Tim Richter und Björn Friedl kamen die Gäste aus dem Breisgau zum Ausgleich, ehe Eric Nadeau per Doppelschlag wieder für den alten Abstand sorgte. Als Friedl mit seinem zweiten Treffer zu Beginn des letzten Abschnitts auf 5:2 erhöhte, schien das Spiel gelaufen zu sein, aber innerhalb von wenigen Minuten kassierten die Leoparden drei Gegentreffer und erzielten trotz einer starken Schlussphase keinen weiteren Treffer mehr. „Bei uns ist es nie vorbei, auch wenn wir mit mehreren Toren führen. Manche ruhen sich dann nämlich aus und machen nicht das, was man sagt. Falls wir die Play-offs erreichen, müssen wir das abstellen, sonst kommen wir nicht weit“, meinte Füssens Trainer zu dem Auftritt seiner Truppe. Dabei hat er sicher auch im Hinterkopf, dass Freiburg durchaus ein möglicher Gegner der Füssener in der ersten Playoff-Runde sein könnte. Im Penaltyschießen verwandelten Christian „Butzi“ Mayr und John Gordon gegen die Wölfe und sicherten somit den Zusatzpunkt.

Man darf gespannt sein, wie das EVF-Team am Freitag, 14. Februar, beim Tabellen-Neunten Deggendorf auftritt, für den ein Heimsieg gegen Füssen Pflicht ist. Am Sonntag, 16. Februar, um 18 Uhr steht zuhause gegen Klostersee dann schon die nächste Aufgabe gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Endplatzierung auf dem Programm. mil

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