Mit 5:2 besiegt der EV Füssen den TEV Miesbach

EV Füssen ist Bayerischer Meister

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Die Spieler des EV Füssen feiern ausgelassen den Gewinn der Bayerischen Meisterschaft.

Miesbach/Füssen – Der EV Füssen ist Bayerischer Meister. Durch einen 5:2-Sieg am Freitag entschieden die Schwarz-Gelben die Playoff-Serie gegen den letztjährigen Oberligisten TEV Miesbach mit drei zu einem Siegen für sich.

Nach dem ersten Platz in der Hauptrunde sowie dem Aufstieg in die Oberliga ist der Gewinn der Bayerischen Meisterschaft nun der dritte großen Erfolg in dieser Spielzeit für den EV Füssen. 

Bevor der Sieg in der vierten Partie bei den Oberbayern fest stand, war für den EV Füssen aber nochmals harte Arbeit angesagt, denn der TEV gab sich nicht so leicht geschlagen. Insgesamt war das 50. Pflichtspiel in dieser Saison für beide Teams das schwächste der Finalserie und lebte hauptsächlich von der Spannung. 

Miesbach legte los wie die direkt neben dem Eisstadion beheimatete Feuerwehr. Nach 13 Sekunden war EVF-Torwart Benedikt Hötzinger bereits zur ersten Parade gezwungen, nach 39 Sekunden lag die Scheibe durch Bohumil Slavicek zum 1:0 im Netz. Ein perfekter Start für die Gastgeber, ein perfekter Fehlstart für die Füssener. 

Diese standen auch danach unter Druck. Sie hatten Glück, dass der Gegner einen Wechselfehler nicht ausnutzte und dass Hötzinger kurz darauf eine Top-Parade zeigte. Erst bei einem Überzahlspiel nach zehn Minuten gab es erste nennenswerte Offensivaktionen des EVF. In der Schlussphase des Abschnitts hatten Julian Straub, Tobias Meier und Markus Vaitl gute Möglichkeiten. Insgesamt ging die Führung für Miesbach aber in Ordnung. 

Das Mitteldrittel begann mit einem Bandencheck gegen EVF-Verteidiger Florian Simon, der sich dabei verletzte und nicht mehr mitwirken konnte. Für sein Einsteigen wurde Florian Feuerreiter mit einer Spieldauerstrafe bedacht. Da kurz darauf auch Ron Newhook auf die Strafbank musste, ging es zunächst vier gegen vier weiter und hier hatte der TEV eine Riesenchance zum zweiten Tor, scheiterte aber. 

Als der EVF dann in sein knapp dreiminütiges Überzahlspiel kam und zudem eine weitere Strafzeit gegen die Rot-Weißen angezeigt wurde, glich Tyler Wood von der blauen Linie aus. Und nur 32 Sekunden später nahm Marius Klein Maß und netzte zur 2:1-Führung für Füssen ein. Das Spiel war gedreht. Miesbach drückte danach nochmals aufs Tempo und kam zu guten Chancen, Slavicek vergab gar einen Alleingang auf Torwart Hötzinger. 

In der Schlussphase hatte dann Füssens Kapitän Eric Nadeau auf der anderen Seite zwei gute Möglichkeiten zum dritten Treffer. Auch in den letzten zwanzig Minuten hatte zunächst der EVF durch Samuel Payeur und Nadeau seine Chancen, ehe Strafzeiten eine kurze Unterzahl bedingten, die die Schwarz-Gelben aber gut überstanden. 

Füssen hat mehr Platz 

Miesbach gelang es nun auch nicht mehr, großen Druck zu entwickeln, was mehr Platz für das Füssener Angriffsspiel bedeutete. Die Kontermöglichkeiten häuften sich und in der 53. Minute fiel dann die Entscheidung. Innerhalb von dreizehn Sekunden trafen Tobias Meier und Eric Nadeau zur 4:1-Führung für Füssen. Das war die Vorentscheidung, obwohl die Gastgeber nicht aufgaben und kurz vor Spielende durch Filip Kokoska nochmals verkürzten. Nachdem sie ihren Torhüter gegen einen weiteren Feldspieler eingetauscht hatten, war es Marc Besl in der letzten Minute vorbehalten, den 238. Saisontreffer des Eissportvereins Füssen zu erzielen und den 5:2-Endstand herzustellen. Damit stand der Gewinn der Bayerischen Meisterschaft 2019 fest, was die Füssener ausgiebig feierten.

mil

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