Ein souveräner Sieg

Mit 9:4 besiegt der ERC Lechbruck die SG Königsbrunn

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Die Spieler des ERC Lechbruck (blau-weißes Trikot) und der SG Königsbrunn (weiß-grünes Trikot) kämpfen um den Puck.

Lechbruck - Einen 9:4-Heimsieg hat sich der ERC Lechbruck am Freitag gegen die SG Königsbrunn erkämpft. Damit rücken die Flößer auf den dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga - punktgleich mit dem Tabellenzweiten ESV Türkheim und nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer SG Lindenberg.

Einen klaren 9:4-Heimsieg gegen die SG Königsbrunn feierte der ERC Lechbruck am vergangenen Freitag vor 200 Zuschauern im Lechparkstadion. „Ich bin richtig stolz auf meine Jungs, die harte Trainingsarbeit fruchtet mehr und mehr...“, sagte ERC Trainer Jörg Peters gleich nach Abpfiff der erfolgreichen Begegnung. 

Nach einem souveränen Erfolg sah es am Anfang aber gar nicht aus. Denn schon in der zweiten Spielminute gingen die Gäste in Führung.  Doch ein weiteres Tor blieb ihnen verwehrt, so dass Patrick Völk in der siebten Minute ausgleichen und sechs Minuten später Matthias Erhard die Führung für den ERC erzielen konnte. In der 16. Minute erhöhte Matthias Köpf schließlich auf 3:1 und Lukas Baader traf in der 19. Minute zum 4:1-Zwischenstand. 

Königsbrunn verkürzt

Einen ähnlichen Spielverlauf wie im ersten Abschnitt bekamen die Zuschauer dann auch im zweiten Drittel zu sehen. Die Pinguine verkürzten zunächst auf 2:4, ehe Erhard in der 28. Minute den bisherigen Abstand wiederherstellte.

Doch nur wenige Sekunden später gelang es Königsbrunn in Überzahl einen weiteren Treffer zu erzielen. Das brachte die Flößer allerdings nicht aus der Ruhe. Völk, Baader und Jonas Seitz trafen in der 34., 36. und 40. Minute, sodass die Hausherren mit einer 8:3-Führung in die zweite Pause gingen. 

Recht unspektakulär verlief dann das Schlussdrittel. Völk traf zum dritten Mal an diesem Abend für den ERC zum 9:3, ehe es den Gästen in der 56. Minuten gelang, auf 4:9 zu verkürzen. Doch mehr Tore sollten ihnen an diesem Abend nicht mehr gelingen. So feierte der ERC einen klaren 9:4-Sieg. 

Nur eine Schiedsrichterentscheidung im zweiten Drittel sorgte bei den Zuschauern für Diskussionen. Die Unparteiischen hatten bei einem Zweikampf einen  Kniecheck von Florian Graml gesehen und ihn daraufhin mit einer Fünf-Plus-Spieldauerstrafe bedacht. In manchen Zuschauerreihen stieß diese Entscheidung aber auf Unverständnis. 

Nun gilt es allerdings nach vorn zu schauen. Denn am kommenden Samstag, 5. Januar, steht dem ERC Lechbruck eine schwierige Aufgabe bevor. Um 18 Uhr treten die Flößer auswärts beim Tabellenführer, der SG Lindenberg, an. 

fis/kb

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