Konny Höllein wird Zweite bei den Squash-Europameisterschaften der Master

Mit harten Schüssen zu Silber

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Konny Höllein aus Breitenwang zeigt bei der Squash-Europameisterschaft der Master in Breslau Kampfgeist und holt sich die Silbermedaille.

Breslau – Den zweiten Platz bei der Squash-Europameisterschaft der Master hat sich jetzt Konny Höllein aus Breitenwang gesichert.

Die Spielerin des Squash Clubs Kempten zeigte eine gute Leistung, unterlag allerdings im Finale der amtierenden Weltmeisterin Mylene De Muylder aus Frankreich mit 0:3. 

Die „European Masters Individual Championship 2017” in Breslau war die größte europäische Squash-Veranstaltung der vergangenen neun Jahre.

Lewalski kämpft sich zurück

Sie fand in dem weltgrößtem Squashcenter Hasta La Vista mit 33 Courts statt. 517 Teilnehmer aus 34 Länder kämpften an vier Tagen um den Titel des Europameisters. 

Hölleins erste Gegnerin in der Klasse Damen 50+ war die Doris Lewalski aus Deutschland. Sie machte Höllein den Einzug ins Halbfinale nicht leicht. Im ersten Satz zeigte die Breitenwangerin noch keine Schwächen, doch dann drehte Lewaski den Spieß um und gewann den zweiten und dritten Satz.

Konny Höllein

 Trotz eines Rückstands von 1:2 verlor Höllein nicht die Geduld. Sie zeigte Kampfgeist, entschied schließlich den vierten und fünften Satz knapp für sich und gewann die Partie mit 3:2.

 Bei ihrer nächsten Begegnung machte sich ihr ständiges Training mit den Herren bemerkbar. Nach langen Ballwechseln stand es in der Partie gegen die Französin Sylvie Lacoste 1:1 in Sätzen. Doch dann drehte Höllein noch einmal so richtig auf, ließ sich dieses Spiel mit ihren harten Schüssen nach hinten nicht mehr nehmen und gewann mit 3:1. 

Ein schnelles und druckvolles Spiel 

Somit stand das Finale fest: Höllein musste gegen die amtierende Weltmeisterin Mylene De Muylder aus Frankreich antreten. Dieses Spiel entschied die Favoritin Mylene mit ihrem schnellen und druckvollen Spiel mit 3:0 für sich. Dennoch war Höllein überaus glücklich und zufrieden mit ihrer Silbermedaille. Den dritten Platz und damit Bronze sicherte sich Rachel Woolford aus England.

red

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