Nachwuchs bleibt hinter den Erwartungen zurück

Zu viele kleine Fehler kosten Top-Platzierung

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Die Füssener Juniorinnen Leonie Schöberl (v.l.), Mia Höhne und Laura Mayrhans bei der B-WM in Lohja.

Finnland/Füssen – Den fünften Platz bei der B-Weltmeisterschaft in Lohja, Finnland, haben die Füssener Juniorinnen Mia Höhne, Lena Kapp, Laura Mayrhans, Leonie Schöberl zusammen mit Fiona Wunderlich vom CC Schwenningen erreicht.

Ein guter Platz, doch die deutschen Spielerinnen hatten sich mehr erhofft. Die deutschen Juniorinnen starteten mit einem Sieg gegen Finnland gut ins Turnier. Etwas schwerer taten sie sich aber in der Begegnung gegen Österreich. 

Der deutschen Mannschaft gelang es jedoch noch einmal Druck aufzubauen und das Spiel schließlich knapp für sich zu entscheiden. Ihren dritten Sieg verbuchten die Deutschen schließlich gegen die Neuseeländerinnen, die sie an die Wand spielten. Doch dann folgte der vielleicht entscheidende Bruch. 

Denn gegen Polen mussten die Füssenerinnen die knappe Partie aus der Hand geben. Mit einem weiteren Sieg gegen Spanien und einer Niederlage gegen Schottland landete das deutsche Team genau wie im vergangenen Jahr im Qualifikationsspiel gegen die Tschechinnen, das die dominierten.

 Im Viertelfinale trafen sie wie im vergangenen Jahr auf den Erstplatzierten der eigenen Gruppe. Und das war heuer Schottland. Mit diesem schweren Gegner, der schließlich auch das Turnier gewann, hatten die Füssenerinnen Lospech. Die Schottinnen starteten erwartungsgemäß sehr stark in die Partie. Auch die Füssener Juniorinnen hatten durchaus einen guten Aufbau im Spiel. 

Aber kleine Fehler, die sich über die ganze Partie hinweg einschlichen, führten zu einer Niederlage, die auch gleichzeitig das Turnieraus bedeutete. So landeten sie am Ende auf dem fünften Platz von 21 Teams. Eine gute Platzierung, doch die deutschen Spielerinnen hatten sich mehr erhofft. Mit dem dritten Platz hätten sie sich für die A-WM qualifiziert. 

Das Fazit von Trainer Holger Höhne zur Weltmeisterschaft: „Das Team hat sich speziell während der Woche enorm weiterentwickelt und hat das Potenzial im nächsten Jahr den Aufstieg zu schaffen.” Vom Alter her könne das Team theoretisch noch zwei Jahre in der U21 spielen. 

Denn im Vergleich zu anderen WM-Teilnehmern seien die Spielerinnen noch relativ jung. „In der kommenden Saison ist sehr viel Wert auf die Teilnahme an guten internationalen Juniorinnen Turnieren zu legen und auch schon mal bei den Damen reinzuschnuppern, dann klappt es auch mit dem Aufstieg”, ist Trainer Höhne überzeugt.

kb

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