Füssener Baseballer müssen zum Saisonstart nach München

Starker Auftritt der Königlichen im zweiten Spiel

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Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Füssen Royal Bavarians als Aufsteiger in die neue Bayernligasaison gestartet.

München/Füssen – Als Aufsteiger sind die Baseballer der Füssen Royal Bavarians jetzt in die neue Bayernligasaison gestartet. Zu Gast bei den München-Haar Disciples 3 reichte es am Ende aber nur zu einer Siegteilung. 6:7 und 16:1 hieß es am Ende.

Etwas ersatzgeschwächt mussten die Herren der Füssen Royal Bavarians am vergangenen Samstag zur dritten Mannschaft der München-Haar Disciples reisen. So verpasste unter anderem auch Trainer Alp Dagistan aufgrund einer Trainerfortbildung den Auftakt. Im ersten Spiel des Tages kamen die Gastgeber aus Haar zunächst deutlich besser aus dem Winterschlaf. Prompt gingen sie mit 1:6 in Führung. 

Füssens Werfer Lorenz Stippler fand anfangs nicht so recht die „Strikezone” („Fenster“ durch das der „Pitcher” den Ball werfen muss), was Haar ausnutzte. Mit der Zeit fing sich Stippler aber und die ganze Mannschaft fand besser ins Spiel. Im fünften „Inning” (Spielabschnitt) gelang es Füssen sogar kurzzeitig für den Ausgleich zu sorgen. Die Hausherren erkämpften sich im Anschluss aber direkt wieder die Führung zurück. Für Stippler war der Arbeitstag beendet und Silvan Zacek übernahm auf dem Werferhügel.

Zwar hielt er die Haarer in Schach, der Füssener Offensive gelang aber kein weiterer Konter mehr. „Wir haben es der Haarer Offensive heute deutlich zu einfach gemacht. Das können wir besser und müssen das in den nächsten Wochen auf dem Feld abrufen“, resümierte Interims-Coach Daniel Yancelson. 

„Homerun” im ersten Inning

Im zweiten Spiel sahen die Zuschauer eine neue, wie ausgetauschte Füssener Mannschaft. 

Offensiv sorgte Silvan Zacek gleich im ersten Inning mit seinem „Homerun” für das Highlight und die 4:0-Führung. Im zweiten Inning war es wieder Zacek, Cedric Igelspacher und Christian Aman, die mit ihren Schlägen auf 7:1 erhöhten. In der Defensive musste aufgrund einiger Ausfälle Daniel Yancelson auf dem Werferhügel aushelfen und machte seine Sache außerordentlich gut. Mit vielen „Strikes” machte er Druck auf die Disciples und musste in drei Innings nur einen „Run” (Punkt) zulassen.

Sein Nachfolger Elias Moraß ließ ebenfalls nichts mehr anbrennen und brauchte das Spiel nach Hause. Offensiv machten die RBs im fünften Inning mit weiteren acht Runs alles klar und beendeten das Spiel vorzeitig per „Mercy-Rule” (ein Team hat nach einer bestimmten Anzahl von Innings einen uneinholbaren Vorsprung herausgespielt) mit 16:1. „Das war ein starkes Spiel. Hier müssen wir dran bleiben und das Vorgehen in die nächsten Spiele mitnehmen“, so Yancelson. Für die Füssen Royal Bavarians geht es erst wieder am Sonntag, 12. Mai, bei den Gröbenzell Bandits weiter. Das erste Spiel beginnt um 13 Uhr.

kb

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