Einsatz wird nicht belohnt

Ersatzgeschwächter EV Füssen muss sich Memmingen mit 0:2 geschlagen geben

Eishockey Oberliga: EV Füssen - ECDC Memmingen Indians
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Obwohl der EV Füssen im Spiel gegen den ECDC Memmingen auf einige Spieler verzichten musste, kämpften die Schwarz-Gelben. Am Ende wurden sie für ihren Einsatz allerdings nicht belohnt.

Füssen – Obwohl der ersatzgeschwächte EV Füssen am Sonntag eine starke Leistung gegen den ECDC Memmingen zeigte, musste er sich am Ende mit 0:2 geschlagen geben

Ohne sämtliche DNL-Spieler sowie Marco Deubler und Eric Nadeau standen dem EV Füssen für die Partie gegen Memmingen nur 14 Feldspieler zur Verfügung. Verteidiger Max Dropmann musste im Sturm aushelfen. Der EV Füssen kämpfte, doch am Ende bescherte ein Überzahltreffer im ersten Drittel sowie ein Konter eine Minute vor Ende den cleveren „Indians” alle drei Punkte.

Sehr konzentriert und kontrolliert spielte der EVF von Beginn an, geriet aber im einzigen Unterzahlspiel des ersten Abschnitts mit 0:1 durch Petr Pohl in Rückstand. Bitter war für die Gastgeber, dass sie danach bei zwei schweren Abwehrfehlern des ECDC gleich zweimal den Ausgleich leichtfertig vergaben.

EVF nutzt seine Chancen nicht

Im Mitteldrittel begann Memmingen zunächst stark, ehe Füssen dann seine beste Phase hatte. Aufbauend auf eine hohe Zweikampfstärke gab es eine ganze Reihe guter Möglichkeiten durch Vincent Wiedemann, Marc Besl, Pius Seitz und Samuel Payeur, doch selbst ein Penalty konnte der EV Füssen in Person von Marc Besl nicht verwandeln.

Auch im letzten Abschnitt blieben die Schwarz-Gelben zunächst tonangebend, zwischen der 43. und 46. Minute hatte Sam Payeur gleich drei große Chancen zum Ausgleich. Der fiel aber nicht.

Hötzinger hält Kasten sauber

In der Schlussphase merkte man dem kleinen Kader des EV Füssen schließlich den Kräfteverschleiß an, großer Druck konnte er nicht mehr aufbauen. Dank des überragenden Torhüters Benedikt Hötzinger, der zwei Alleingänge stoppte und auch in Unterzahl nicht zu überwinden war, blieb das Spiel aber spannend. Erst eine Minute vor Ende war Matej Pekr bei einem Konter etwas glücklich zum 2:0 für Memmingen erfolgreich.

Füssen hatte großen Kampfgeist gezeigt, konnte das aber nicht in die nötigen Treffer umsetzen, um zumindest einen Teilerfolg zu erzielen. Kurios: Das Heimteam konnte keine einzige Powerplay-Situation für sich verbuchen, was im Eishockey dann doch eher selten vorkommt. Somit hieß der Sieger innerhalb von fünf Tagen zum zweiten Mal Memmingen.

Am kommenden Freitag, 14. Januar, ist um 19.30 Uhr der Höchstädter EC in Füssen zu Gast. Zwei Tage später, am Sonntag, 16. Januar, reist der EV Füssen zu den Blue Devils Weiden. Anpfiff ist hier um 18.30 Uhr.

mil

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