Füssen ist zu ungefährlich vor dem Tor

FC Füssen II unterliegt mit 1:2 Roßhaupten - 4:2 gegen Türksport Kempten II

Sascha Möschle (schwarzes Trikot) im Duell mit einem Marktoberdorfer Spieler.
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Insgesamt zu ungefährlich vor dem Tor präsentierte sich der FC Füssen II gegen den TSV Roßhaupten und dem Türksport Kempten II.
  • Katharina Knoll
    VonKatharina Knoll
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Füssen - Mit 1:2 hat der FC Füssen II am Sonntag gegen den TSV Roßhaupten verloren. Besser lief es am Donnerstag zuvor. Hier setzten sich die Füssener mit 4:2 gegen Türksport Kempten II durch.

Am Sonntag machten es die dezimierten Füssener ihrem Gastgeber schon sehr leicht. In 25 Minuten war alles passiert. Der hohe Rasen ließ den Ball nur schwer laufen und die Partie kam nicht so ganz in Fahrt. 

Ein ungefährlicher Weitschuss von David Schilling flutschte dem Füssener Keeper durch die Hände, sodass Roßhaupten schmeichelhaft in Führung ging. Im Gegenzug kam der FCF über eine super Kombination vor Roßhauptens Gehäuse und Burak Özsoydas glich aus spitzem Winkel aus.

Roßhaupten geht mit einer schmeichelhaften Führung in die Pause

Nun sahen die knapp 70 Zuschauer eine aufgeweckte Partie. Nach 25 Minuten nahm sich Roßhauptens Julian Gerstmeyer ein Herz und zog aus knapp 30 Metern auf das Tor von Alex Wagner ab, der auch in dieser Situation keine gute Figur machte. Mit einer schmeichelhaften Führung gingen die Gastgeber in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang bemühten sich die Füssener, sie waren insgesamt aber zu ungefährlich vor dem Tor. In der Schlussviertelstunde stellten die Gäste auf 3er Kette um und zog Stephan Gebler als zweiten Stürmer nach vorne. Bis auf zwei Kopfbälle, die der Roßhauptener Keeper hervorragend parierte, kam aber auch hier nichts brandgefährliches heraus. So mussten die Füssener die Niederlage, die dann eher individuell entschieden wurde, akzeptieren.

FCF II macht gegen Türksport Kempten II eine gute Figur

Deutlich besser lief es für den FC Füssen II ein paare Tage zuvor beim Türksport Kempten II. Entgegen des vom BFV verfassten Vorberichts, in dem eine Partie auf Augenhöhe prophezeit wurde, sorgte die Gastmannschaft vom Lech ab der ersten Minute für klare Verhältnisse am Lech.

Trotz des trüben Wetters und hohen Rasens liefen es gut für den FCF. Nur an der Torverwertung haperte es. Allein Lukas Steiner hätte einen blitzsauberen Hattrick schießen können, noch bevor Shootingstar Max Lambacher seinen Tortrend bestätigte und aus Halbposition nach einer Viertelstunde für die Führung sorgte.

Nun wachte die Heimmannschaft auf. Mit langen Bällen sorgte sie für Unstimmigkeiten in der Füssener Hintermannschaft und Füssen blieb dank Lattentreffer weiter in Führung. Die Gäste fingen sich wieder und spielten weiter stark auf. Ein solider Vorstoß erreichte Lukas Steiner, der aus kniffliger Distanz Maß nahm und mit dem 2:0 für einen lukrativen Halbzeitstand für die Gäste sorgte.

Hitziger zweiter Durchgang

Da er für klare Verhältnisse sorgen wollte, drehte der FC Füssen in der zweiten Hälfte voll auf. Allerdings wurden die Schwarz-Gelben mit einem langen Ball kalt erwischt. Doch unbeeindruckt vom Anschlusstreffer egalisierten sie die ambitionierten Vorstoße des Gastgebers und verwandelten einen Konter per sehenswerten Weitschuss zum 3:1. Mittelfeldabräumer Mäx Wojtzek überlistete den Gästekeeper. Per Elfmeter, der auch wiederholt wurde, erhöhte Basti Wörle zum 4:1.

Fortan plätscherte der zweite Durchgang ein wenig vor sich hin. Ruppige Fouls und wüste verbale Turbulenzen von allen Seiten störten eine ganze Weile den Spielfluss. Als ein Füssener Akteur ausgewechselt wurde, war der Spielfluss bei den Gästen zurück und sie weiter in Torlaune. Allerdings ließen sie Chancen kläglich liegen oder das Aluminium rettete. Türksport erarbeitete sich noch einen zweiten Treffer, ehe die Partie abgepfiffen wurde.

kb

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