Mit Trainer Savas Uygur will der FC Füssen heuer nicht um den Klassenerhalt bangen müssen

FC Füssen: Keine Lust auf Abstiegskampf

Florian Durrer und Savas Uygur
+
Zusammenhalt: Der erste Vorsitzende des FC Füssen, Florian Durrer (links), und der neue Coach Savas Uygur zeigen, dass es ihnen beim Kicken sehr auf Ballbesitz ankommt.
  • VonAlexander Berndt
    schließen

Füssen – Er steht sozusagen in den Startlöchern. Wann es nach der langen Corona-Pause wieder los geht und gegen wen sein Team spielt, wenn die neue Saison in der Fußball-Kreisliga-Süd angepfiffen wird, weiß Savas Uygur zwar noch nicht. In einem Punkt ist sich der neue Trainer des FC Füssen aber bereits sicher: der 46-Jährige ist sich sicher, dass sich die Fans „auf eine interessante Saison“ in einer „sehr ausgeglichenen“ Liga freuen können.

Ein bestimmtes, formuliertes Saisonziel sei daher ziemlich schwer auszugeben, betont der gebürtige Füssener. Zusammen mit FC-Vorsitzenden Florian Durrer ist er sich aber einig, dass der Traditionsverein diesmal jedenfalls „nichts mit dem Abstieg zu tun“ haben will. Der Kampf gegen den Abstieg in die Kreisklasse beanspruchte sowohl in der vergangenen Spielzeit als auch in den beiden Jahren davor phasenweise viel physische und psychische Energie beim FCF.

Durrer war es dabei auch, der mit Uygur im November 2020 gesprochen hatte, um ihn zu den Gelb-Schwarzen zurückzulotsen, nachdem der vormalige Coach Manuel Günes sein Engagement beim FC Füssen beendet hatte. Im Weidach ist der einstige Landesligakicker schließlich ein guter, alter Bekannter, hat er dort doch einen Großteil seiner fußballerischen Jugendzeit verbracht sowie später sowohl als Spieler und Trainer der ersten Mannschaft sportliche Spuren beim FCF hinterlassen (der Kreisbote berichtete).

Während Uygur für Durrer nach Günes´ Abschied vor allem auch deswegen „unser Wunschtrainer“ war, weil er „sehr gut mit jungen Spielern kann“, bekräftigt der ehemalige und neue FCF-Coach, dass er sich auf die neue Aufgabe freue. Immerhin geht es dabei unter anderem darum, zehn Nachwuchsakteure aus der eigenen Jugend möglichst gut im Seniorenbereich zu integrieren: „Jeder bekommt seine Chance!“, betont Uygur.

Ballbesitz und Pressing

Vonseiten der Vereinsführung spüre er dabei „keinerlei Druck“, erklärt er. Seine eigene Spielphilosophie beschreibt er mit den Worten „Ballbesitz und viel Pressing“. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler wie Marton Zsolt, Stefan Schenk und Philipp Meisinger bleibt Uygur denn auch einigermaßen gelassen, was die Saisonvorbereitung betrifft. Die sieht er mit rund sechs Wochen als „ausreichend“ an, um mit seinem Betreuerteam, zu dem auch Torwarttrainer Kurt Krampl und Herwig Wörle gehören, eine möglichst wettbewerbsfähige Mannschaft für den Punktspiel-Neustart nach Corona auf die Beine zu stellen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Füssenerin Mia Höhne kämpft mit dem deutschen Curling-Team um ein Ticket für Olympia 2022
Füssen
Die Füssenerin Mia Höhne kämpft mit dem deutschen Curling-Team um ein Ticket für Olympia 2022
Die Füssenerin Mia Höhne kämpft mit dem deutschen Curling-Team um ein Ticket für Olympia 2022

Kommentare