Florian Eigler schneidet beim olympischen Skicross-Rennen als bester Deutscher ab

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Florian Eigler.

Sotschi – Erfolg für Skicrossfahrer Florian Eigler bei den Olympischen Spielen: Der Pfrontener landete auf Platz acht und wurde bester Deutscher. Im „Kleinen Finale“ lag er durchaus im Rennen um eine bessere Platzierung – doch dann wurde ihm ein Sprung zum Verhängnis.

Zunächst lief es nicht optimal für den Allgäuer Sportsoldaten: Mit über drei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit beendete er die Qualifikation als 26. Im Achtelfinale, wo jeweils die besten zwei Fahrer einer Vierer-Gruppe weiterkamen, ließ er den gestürzten Norweger Christian Mithassel sowie Tomas Kraus aus Tschechien hinter sich und kämpfte sich so ins Viertelfinale vor. Dort musste er sich, wie schon im Achtelfinale, nur dem Slowenen Filip Flisar geschlagen geben und kam ebenfalls eine Runde weiter. Im Halbfinale dann stürzte Flisar früh und touchierte dabei Eigler, der in der Folge mit weitem Abstand zum Führungsduo Brady Leman (CND) und Arnaud Bovolenta (FRA) als Dritter ins Ziel kam. Besonders spannend wurde es im „Kleinen Finale“ um die Plätze fünf bis acht, wo Eigler an Position drei aus der Startphase kam. Geschickt schob er sich zunächst an die Spitze, zwei holprige Sprünge nahmen im jedoch so viel Schwung, dass in der Folge die gesamte Konkurrenz an ihm vorbeizog. Doch Eigler gab nicht auf, kämpfte sich wieder an das Trio heran. Dicht zusammengepackt nahmen die Fahrer den nächsten großen Sprung und da passierte es: Eigler kam bei der Landung in Kontakt mit den Skiern des Schweizers Armin Niederer und stürzte. Damit wurde es „nur“ Platz acht für den Pfrontener. Die Medaillenränge machten dann drei Franzosen unter sich aus: Gold ging an Jean Frederic Chapuis, Silber an Arnaud Bovolenta und Bronze holte sich Jonathan Midol.ps

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