FCF-Defensive ist zu stark

Nachbarschaftsderby: Der FC Füssen besiegt mit 2:0 den TSV Pfronten

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Der TSV Pfronten (rotes Trikot) gibt zum Schluss alles, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Doch in der 93. Minute ist es der FC Füssen, der trifft.

Pfronten/Füssen – Mit 2:0 hat am Mittwoch der FC Füssen das Derby gegen den TSV Pfronten gewonnen. Die Füssener holten damit die ersten Auswärtspunkte und kletterten von den Abstiegsrängen auf den zehnten Tabellenplatz.

Auf seifigen und tiefen Untergrund erwischten die Gastgeber aus Pfronten den besseren Start und waren etwas agiler. Und mit der ersten echten Torchance erzielten sie gleich die vermeidliche Führung. Doch bei der Annahme sprang dem Schützen der Ball an die Hand und nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm der Schiedsrichter das Tor zurück. Diese Aktion weckte den FCF auf, der fortan immer besser in die Zweikämpfe kam.

In der 13. Minute schoss Michael Knarr den Ball haarscharf am Kasten vorbei. Nur drei Minuten später setzte sich jedoch Michael Knarr energisch über die rechte Außenbahn durch und passte den Ball scharf in die Mitte, wo ein Pfrontener Abwehrspieler vor dem einschussbereiten Zsolt Marton den Ball ins Tor abfälschte. Pfronten mühte sich um den Ausgleich, biss sich aber an der gut gestaffelten Defensive des FCF die Zähne aus. Füssen hingegen erspielte sich weitere Möglichkeiten. Auch im zweiten Durchgang blieb der FC Füssen das aggressivere Team, versäumte es aber nachzulegen.

Der wiedergenesene Kapitän Sebastian Wörle ersetzte den angeschlagenen Florian Frenzel. An der taktischen Ausrichtung änderte FCF-Trainer Manuel Günes aber nichts. Die Defensive um Abwehrchef Stefan Schenk stand weiterhin sicher und Pfronten lief allmählich die Zeit davon. 

Weil der FCF seine Angriffe aber nicht konsequent zu Ende spielte, blieb es bis zum Schluss spannend. Pfronten riskiert Hier erspielte sich der TSV seine erste echte Möglichkeit im zweiten Durchgang. Nach einer Flanke kam der Abnehmer aber einen Schritt zu spät und brachte den Ball nicht aufs Tor. 

In der Nachspielzeit löste Pfronten seine Abwehr nahezu komplett auf und auch der Torwart rückte mit auf. Mit langen Bällen versuchten die Hausherren vor das Füssener Tor zu kommen. Sie fanden jedoch keine Lücke. Zudem gewann der FCF die entscheidenden Luftduelle. So auch in der 93. Minute als ein Ball auf Sebastian Wörle geklärt werden konnte. Dieser fackelte nicht lange und schoss den Ball von der Mittellinie über den zurückeilenden Keeper hinweg ins Pfrontener Tor. Damit war die Begegnung endgültig entschieden und der FCF feierte einen verdienten Derbysieg. Zudem spielte der FCF erstmals in diesem Jahr zu Null.

kb

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